NÖ Rettungsdienste: 1017 Notruf-Telefonate zu Silvester. Silvester 2016/17 war mit 320 Notfalleinsätzen einer der einsatzreichsten Jahreswechsel für die NÖ Rettungsdienste.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 01. Januar 2017 (09:00)
Rettungsdienste im Dauereinsatz
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„Das professionelle System von 144 Notruf NÖ und die perfekte Zusammenarbeit der Einsatzkräfte sicherten aber auch hier eine rasche Notfallversorgung", zieht Landeshauptmannstellvertreterin Johanna Mikl-Leitner zufrieden Bilanz.

Bei 144 Notruf NÖ wurden durch die speziell geschulten Mitarbeiter im Laufe der Silvesternacht 1.017 Telefonate mit einer Gesamtgesprächszeit von knapp 32 Stunden geführt, in denen viele Erste-Hilfe- und Sicherheitsanweisungen gegeben wurden.

Ausgelassene Feiern, viele Veranstaltungen, Böller und Feuerwerke – die niederösterreichischen Rettungsorganisationen hatten alle Hände voll zu tun. Wie an allen anderen Tagen im Jahr standen auch in der Silvesternacht die Mitarbeiter des Roten Kreuzes, des Arbeitersamariterbunds und der Johanniter-Unfall-Hilfe bereit, um bei Notfällen und anderen Hilfeleistungen sofort für die Bevölkerung da zu sein.

Weniger Böller-Verletztungen

Alleine von 19 Uhr abends bis 6 Uhr früh gab es in Niederösterreich insgesamt 444 Dispositionen das bedeutet einen Anstieg von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Davon wurden 320 Notfallrettungseinsätze, 68 Krankentransporte und 56 NÖ Ärztedienstvermittlungen und Apothekenauskünfte sowie sonstige Hilfeersuchen durch die Mitarbeiter von 144 Notruf NÖ koordiniert.

Die Einsätze wegen Verletzungen durch Böller, Raketen und Kracher gingen gegenüber dem Vorjahr von 15 auf 11 zurück. Diese passierten naturgemäß fast alle in den ersten Minuten nach Mitternacht.

Zehn Prozent mehr Notarztalarmierungen

Die meisten der 144 Einsätze zu denen in der gesamten Nacht sogar ein Notarzt ausrücken musste, waren bedingt durch bewusstlose Patienten nach übermäßigen Alkoholgenuss, Stürzen mit Kopfverletzungen, Brandereignisse sowie akute Erkrankungen durch Herz- und Lungenprobleme. Im Vergleich zum letzten Jahr wurden in Niederösterreich um zehn Prozent mehr Notarztalarmierungen verzeichnet.