Rund 1,44 Millionen Telefonate im Vorjahr abgewickelt. Durch die Mitarbeiter von Notruf Niederösterreich sind 2019 rund 1,44 Millionen persönliche Telefonate abgewickelt worden. Die Zahl der Notrufe stieg im Vergleich mit dem Jahr davor um 7,4 Prozent auf 252.000, etwa 248.500 Notfalleinsätze resultierten daraus. Landesrat Martin Eichtinger (ÖVP) verwies am Mittwoch zudem auf die wachsende Beliebtheit der Gesundheitsberatung 1450.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 26. Februar 2020 (11:44)

In Summe verzeichnete Notruf NÖ im abgelaufenen Kalenderjahr mehr als vier Millionen Kontakte. "Durch den Einsatz modernster Technik konnten wir die Telefonate erneut verringern, nämlich um rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr", rechnete Eichtinger unter anderem mit Verweis auf die bereits etablierte Notruf-App "Rettung" vor. Dieses digitale Angebot wird aktuell von mehr als 50.000 Personen genutzt, 738 Notrufe wurden damit 2019 direkt an die Leitstellen gesendet. Durch die Verringerung an Telefonaten seien Gesprächsdauer und Beratungsintensität gestiegen, betonte der Landesrat.

Über 54.600 Anrufe und somit um 50 Prozent mehr als noch 2018 wurden bei der Gesundheitsberatungs-Hotline 1450 gezählt. "80 Prozent der empfohlenen Versorgungseinrichtungen wurden in der vorgesehenen Zeit aufgesucht", hob Eichtinger hervor. Diese Zahl untermauere das Vertrauen der Menschen in die Fachkompetenz der Experten am Telefon.

Christof Constantin Chwojka, Geschäftsführer von Notruf NÖ, nahm Bezug auf die Alarmierungs-, Navigations- und Einsatzführungsapplikation in jedem niederösterreichischen Rettungsfahrzeug. Die Anwendung werde aktuell "neu mit vielen Funktionen ausgerollt". Geboten wird künftig neben einer Live-Darstellung der Einsatzdaten etwa die Möglichkeit zur Erfassung der gesamten administrativen und medizinischen Dokumentation.