Zwei Schwerverletzte bei Wanderung und Skitour. Ein 34-Jähriger aus dem Bezirk Liezen und ein Mann (51) aus dem NÖ-Bezirk Mödling sind am Freitagnachmittag bei einer Wanderung bzw. einer Skitour in der Obersteiermark schwer verletzt worden.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 06. Februar 2021 (12:47)
Einsatzdoku.at/Lechner

Der Wanderer war am Rückweg von Tressenstein bei Stainach-Pürgg ausgerutscht. Der Tourengeher stürzte bei der Abfahrt vom Elm (2.128 Meter Seehöhe) im Toten Gebirge bei Grundlsee. Beide wurden von Hubschraubern geborgen, wie die Landespolizeidirektion Steiermark am Samstag bekannt gab.

Der Obersteirer war gegen 17.30 Uhr beim Abstieg vom Tressenstein (1.169 Meter Seehöhe). Dabei rutschte er aus und brach sich mehrere Rippen. Er verständigte über Notruf die Rettungskräfte. Nachdem eine Bergung mittels Helikopter vorerst nicht möglich war, stiegen Bergretter aus Stainach und Bad Mitterndorf und Alpinpolizisten auf und brachten den 34-Jährigen zu einem Zwischenlandeplatz im Bereich Hochaigneralm. Von dort wurde er vom Rettungshubschrauber C14 ins Diakonissenkrankenhaus Schladming geflogen.

Der Mann aus dem Bezirk Mödling hatte zusammen mit seiner Ehefrau eine Skitour von Grundlsee ausgehend auf den Elm unternommen. Bei der Abfahrt stürzte er gegen 13.25 Uhr aus eigenem Verschulden im Bereich der Vordernbachalm und brach sich mehrere Rippen. Er wurde vom Notarzthelikopter Christophorus 14 ins LKH Rottenmann gebracht.