ARBÖ stand 122.000 Mal im Einsatz. 2018 war für die ARBÖ-Pannenhelfer äußerst arbeitsreich: Insgesamt mussten die 600 Techniker zu 122.000 Einsätzen ausrücken. Im Durchschnitt wurden die 600 österreichweit tätigen ARBÖ-Techniker mit ihren Pannanfahrzeugen, den "weißen Bernhardinern", alle vier Minuten unter der Nummer 1-2-3 um Hilfe gebeten.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 08. Januar 2019 (09:35)
ARBÖ
ARBÖ-Pannenhelfer beim Einsatz. Im Jahr 122.000.

Der Pannendienst ist damit noch immer die wichtigste Dienstleistung des Automobilklubs. Die 122.000 Einsätze der ARBÖ-Helfer im Vorjahr entsprechen rund 334 Hilfeleistungen pro Tag.

Das Ranking der Einsatzgründe führen auch heuer wieder mit 38% streikende Batterien an, gefolgt von Elektronik-Problemen (32%) und Reifenreparaturen (30%).

Rekorde im Februar und August

Besonders während der extremen Kälte im Februar vergangenen Jahres und der Hitzeperiode im Juli und August kam es vermehrt zu Batteriedefekten. Weiters mussten die ARBÖ-Techniker 2018 auch Fahrzeugaufsperrungen häufig durchführen.

Besonders erfreulich ist die Erfolgsbilanz der ARBÖ-Techniker, die 97 Prozent der Pannen direkt vor Ort beheben konnten, wodurch die ARBÖ-Mitglieder ihre Fahrt nahezu ohne Zeitverlust fortführen konnten.

Knapp 30 Minuten Wartezeit im Durchschnitt

Die durchschnittliche Wartezeit auf Hilfe betrug nämlich selten mehr als 30 Minuten. Zu den Hilfeleistungen auf der Straße kamen noch technische Dienstleistungen und Wartungsarbeiten die in den österreichweit 90 Prüfzentren angeboten werden: So führten die ARBÖ-Techniker bei knapp 195.000 Fahrzeugen die §57a-Begutachtung durch. Aber auch Dienstleistungen wie Fahrwerksvermessung (9.700), Windschutzscheiben-Reparatur (4.900) und die Wartung der Klimaanlage (8.700) wurden von ARBÖ-Mitgliedern häufig in Anspruch genommen.

„Diese Zahlen belegen, dass der ARBÖ mit seinem Rund-um-die-Uhr-Service eine sehr wichtige Aufgabe übernimmt. Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese durch das österreichweite Netz an Prüfzentren und Technikern auch rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr garantieren“, ist ARBÖ-Generalsekretär Gerald Kumnig mit dem Jahr 2018 zufrieden.