Fünf Personen nach Bränden ins Krankenhaus eingeliefert. Nach zwei Bränden in Niederösterreich sind in der Nacht auf Freitag fünf Personen ins Spital eingeliefert worden. In Payerbach (Bezirk Neunkirchen) erlitt ein 43-Jähriger bei Löschversuchen an einem Einfamilienhaus Wunden an den Unterarmen, bei seiner Ehefrau bestand Verdacht auf Rauchgasvergiftung. In Tulln musste ein Mehrparteiengebäude nach einem Feuer in einem Müllraum evakuiert werden.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 13. Dezember 2019 (11:18)
Der Brand in Payerbach
Einsatzdoku

Das Objekt in Payerbach war kurz nach 1.00 Uhr in Vollbrand gestanden, als der 43-Jährige die Flammen bemerkte und versuchte, diese eigenhändig zu löschen - dabei zog er sich die Brandblessuren zu. Wir hatten über den Brand berichtet:

Laut Landeskommando Niederösterreich standen sechs Feuerwehren mit zehn Fahrzeugen und 50 Mitgliedern im Einsatz. Die Löscharbeiten dauerten etwa vier Stunden und waren gegen 5.00 Uhr beendet. Brandursache und Schadenssumme waren vorerst unklar, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich. Der Mann und seine 43-jährige Partnerin wurden ins Landesklinikum Wiener Neustadt gebracht.

In Tulln mussten 35 Bewohner ein Mehrparteienhaus verlassen, weil es gegen 22.30 Uhr zu einem Brand in einem offenen Müllraum gekommen war. Frauen im Alter von 28 und 43 Jahren sowie ein 23-Jähriger wurden nach Angaben der Exekutive mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins örtliche Landesklinikum eingeliefert. Kurz vor Mitternacht war das Feuer, das von einem Müllcontainer ausgegangen sein dürfte, gelöscht. Die Bewohner konnten wieder in das Gebäude zurückkehren.