Tief "Octavia" sorgt für Unwettergefahr am Sonntag. Das sommerliche Intermezzo neigt sich dem Ende zu. Nach Angaben der Experten der Österreichischen Unwetterzentrale (www.uwz.at) liegt Österreich am Sonntag zwischen einem Höhentief über Norditalien und einem Bodentief namens Octavia über Osteuropa.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 13. Juni 2020 (14:21)
Symbolbild

Der Sonntag bringt im Westen dichte Wolken und von Beginn an fällt häufig Regen. Im Süden und Osten scheint zeitweise die Sonne, bereits am Vormittag steigt die Gewitterneigung aber an.

Tagsüber zeichnen sich vor allem vom Weinviertel über das Marchfeld bis ins Burgenland starke Gewitter mit erhöhter Unwettergefahr ab: „Die Gewitter bringen örtlich Hagel und sehr große Regenmengen in kurzer Zeit, dadurch kann es zu kleinräumigen Überflutungen kommen“, warnt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale.

Am längsten freundlich bleibt es von Unterkärnten über die südliche Steiermark bis ins Südburgenland. Im Laufe des Nachmittags und Abend steigt die Gewittergefahr aber auch hier an. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 Grad im Bregenzerwald und 29 Grad im äußersten Südosten.

Ergiebiger Regen im Westen

In Vorarlberg und Nordtirol regnet es schon am Morgen zeitweise kräftig. „In der Nacht legt der Regen neuerlich zu, in Summe zeichnen sich bis Montagabend von Vorarlberg über das Außerfern bis ins Karwendel 60 bis 90, lokal auch über 100 Liter pro Quadratmeter Regen ab.

Die Gefahr von Vermurungen nimmt zu. Kräftige Regenschauer und lokale Gewitter ziehen am Montag aber auch im Süden und im gesamten Bergland durch, nur vom Wald- und Weinviertel bis ins Nordburgenland kommt im Tagesverlauf zeitweise die Sonne zum Vorschein. Die Höchstwerte liegen zwischen 13 und 25 Grad.

Weiterhin unbeständig

Auch der Dienstag bringt viele Wolken und über den ganzen Tag verteilt gehen entlang der Nordalpen weitere Regenschauer nieder. Im Flachland und im Süden lockert es ab und zu auf, die Sonne zeigt sich aber nur zwischendurch. Im Osten weht mäßiger bis lebhafter Nordwind und mit 15 bis 24 Grad bleiben die Temperaturen gedämpft.