Rekruten kämpften gegen den Schlamm. Nach dem Hochwasser ist das Bundesheer entlang der Donau am Samstag in unverminderter Stärke im Assistenzeinsatz gestanden.

Erstellt am 08. Juni 2013 (11:02)
NOEN, BUNDESHEER/OLT. EISLER (APA)
Schulter an Schulter mit Feuerwehrleuten und Freiwilligen werde versucht, die Spuren der Verwüstung möglichst rasch zu beseitigen, hieß es in einer Aussendung des Militärkommandos Niederösterreich.

In den Bezirken Melk und Krems würden Hunderte Soldaten die Aufräumarbeiten vorantreiben. Während sich das Hochwasser in der Wachau mehr und mehr zurückziehe, sanken die Pegel im Großraum Hainburg im Osten des Bundeslandes nur sehr langsam. Zurück bleiben überall Zerstörung, Schlamm und Schutt. „Hier geht es zunächst einmal darum, dafür zu sorgen, dass der Schlamm aus den Häusern möglichst rasch herauskommt. Wir helfen aber auch Rückbaumaßnahmen durchzuführen, wie etwa den mobilen Hochwasserschutz abzubauen,“ erklärte Militärkommandant Rudolf Striedinger.

Stromabwärts arbeiteten die Soldaten Schadensstelle für Schadensstelle ab. Im Raum Hainburg, wo die Arbeiten ebenfalls begonnen haben, hätten die Einsatzkräfte mit großen Mengen an Schlamm zu kämpfen.