Rund 2.200 Notfalleinsätze rund um Weihnachtsfeiertage. In Niederösterreich hat es während der Weihnachtsfeiertage rund 2.200 Notfalleinsätze gegeben. Der einsatzreichste Tag war der Heilige Abend, an dem Rettungsteams 772 Mal gefordert waren, wie Notruf Niederösterreich am Donnerstag in einer Aussendung mitteilte. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit verletzten Personen ging demnach gegenüber dem Vorjahr zurück.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 27. Dezember 2018 (09:26)
Rettung Symbolbild
Weingartner-Foto

Am Christtag wurden laut Aussendung 742 Notfallrettungseinsätze verbucht, am Stefanitag mehr als 700. Bei 224 der 772 Einsätze am Heiligen Abend musste ein Notarzt zu Hilfe eilen. Über die drei Festtage verteilt war die Zahl der Notfalleinsätze laut Aussendung auf Vorjahresniveau.

Ein Rückgang von 25 auf 20 wurde im Vergleich mit Weihnachten 2017 bei den Verkehrsunfällen mit verletzten Personen verzeichnet. Rund zwei Drittel aller Notfälle waren bedingt durch akute Gesundheitsverschlechterungen wie Herz-Kreislauf- oder Lungenproblemen sowie neurologische Erkrankungen.

Stürze und Verletzungen waren für knapp sechzehn Prozent der Alarmierungen verantwortlich, der Rest verteilte sich der Aussendung zufolge "auf andere akute Erkrankungen". 17 Anrufer bekamen telefonische Unterstützung bei der bevorstehenden oder bereits einsetzenden Geburt.

Insgesamt wurden bei Notruf Niederösterreich etwa 10.000 ein- und ausgehende Telefonate gezählt. Diese Zahl setzt sich neben den angeforderten Notfalleinsätzen zudem aus etwa 2.500 Krankentransporten, 500 telefonischen Gesundheitsberatungen sowie hunderten Auskünften zum Ärztedienst und zu dienstbereiten Apotheken zusammen.