Mantrailer-Teams aus Tirol in NÖ ausgebildet. Vor einigen Tagen stellten sich drei Hundeführer des Roten Kreuzes Kufstein/Wörgl der Prüfungskommission der Rettungshunde Niederösterreich – und das mit gutem Erfolg.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 10. Februar 2020 (16:02)

Rettungshunde Niederösterreich beschäftigen sich seit über 15 Jahren mit dem Thema Mantrailing im Einsatz – dem Verfolgen einer menschlichen Spur mit ausgebildeten Hunden. Zu mehr als 500 Einsätzen wurden die Rettungshunde Niederösterreich mittlerweile gerufen, bei denen auch die Mantrailer oft entscheidende Hinweise geliefert hatten. Diese Suchmethode wird immer gefragter, da man mit dieser Methode Menschen sowohl im Stadtbereich als auch am Land verfolgen kann.  

Das Rote Kreuz Kufstein greift hier auf die Kompetenz aus Niederösterreich zurück. Dem Kommandanten ist es wichtig, dass die Rettungshunde in seinem Team professionell und von außenstehenden Spezialisten überprüft werden.
Nach einem anstrengenden Prüfungswochenende haben die beiden Mantrailer-Teams die Prüfung bestanden.

„Es freut uns sehr, dass hier die Teams des Roten Kreuzes Kufsteins auf uns zugekommen sind und dass Sie die lange Reise auf sich nahmen und sich der Herausforderung stellten“ so Prüferin und Geschäftsführerin der Rettungshunde NÖ, Karin Kuhn.

  • Zusatzinformation: MANTRAILING
    : Jeder Mensch verliert Geruchspartikel, zu jeder Zeit. Beim Spazieren gehen bildet sich ein richtiger Pfad an Gerüchen eines jeden Menschen. Genau diese Geruchsspur verfolgt ein ausgebildeter Mantrailer. Eingesetzt werden diese Hunde, wenn eine Person abgängig ist. Beispiele für eine Abgängigkeit können vielfältig sein. Ein häufiger Einsatzgrund ist die Suche nach dementen Personen. Eine Anforderung sollte rasch erfolgen, denn die Erfolgschancen sinken mit der Zeit.