Blackout: Wenn das Licht ausgeht. In Röhrenbach im Bezirk Horn übte der NÖ Zivilschutzverband (NÖZSV) wie mit einem länderübergreifenden, langfristigen Stromausfall umzugehen ist.

Erstellt am 12. November 2018 (17:53)
NÖZSV
Einsatzzentrale im Gemeindeamt Röhrenbach. Personen vlnr: OBI Andreas Fraßl, Amtsleiter Krippel Karl, OBI GGR Franz Genner, LGF NÖZSV Thomas Hauser, BR Rupert Genner , Bgm. Gernot Hainzl, Regionsleiter Raimund Hager, ZSB Josef Schütz, OBI Werner Braun, BI Gerhard Steininger

Am Samstag fand in Röhrenbach eine groß angelegte Blackout-Übung unter der Leitung des Niederösterreichischen Zivilschutzverbandes statt. Dem Szenario zugrunde gelegt wurde die Annahme eines länderübergreifenden, langfristigen Stromausfalls (Blackout).

Um 10 Uhr begann die Übung im Gemeindeamt Röhrenbach mit dem Aufbau der Einsatzleitung, zwei Stunden später wurde im Gemeindeamt Röhrenbach und in den umliegenden Feuerwehrhäusern der Strom abgedreht.

NÖZSV
Bürgermeister Gernot Hainzl

Bürgermeister Gernot Hainzl zeigte sich sehr zufrieden: „Alle Noteinspeisepunkte und Stromaggregate funktionierten wie geplant. Wir konnten sämtliche Feuerwehrhäuser samt Sirenen und die Einsatzzentrale mit Notstrom versorgen. Auch die Kommunikation funktionierte über weite Strecken mit den BOS-Funkgeräten des NÖZSV.“

Der NÖZSV konstruierte während der gesamten Übung zusätzliche Problemszenarien wie Verkehrsunfälle oder eingeschlossene Personen. Und stand der Einsatzleitung mit Tipps und Tricks bei der Problemlösung zur Verfügung.

Thomas Hauser, Landesgeschäftsführer des NÖZSV, sagt, dass die Übung sehr positiv verlaufen sei. „Aufgedeckte Defizite und Fehler bieten wertvolle Anhaltspunkte für Verbesserungen in der Zukunft und können auch zur Aktualisierung des Katastrophenschutzplanes herangezogen werden. Die Gemeinde Röhrenbach ist, was das Thema Blackout angeht, sehr gut aufgestellt und ist mit den Erkenntnissen des heutigen Tages noch einen Schritt sicherer geworden“.

Auch der Info-LKW des NÖZSV kam zum Einsatz und Diente der Bevölkerung als Informationspunkt. Hier wurden auch alternative, stromlose Kochmöglichkeiten vom dreifachen Grill-Staatsmeister und Zivilschutzbeauftragten Peter Straka vorgestellt.

Am Abend wurden die Erkenntnisse der Übung der Bevölkerung präsentiert.