Knapp drei Millionen freiwillige Stunden. Im Rahmen der Generalversammlung am Freitag, 30. Juni 2017, blickte Präsident Josef Schmoll auf ein erfolgreiches Jahr zurück.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 03. Juli 2017 (14:40)

mit der Umstellung des Notarztwesens, dem weiteren Ausbau der Gesundheits- und Sozialen Dienste sowie der Förderung des Freiwilligenwesens hat sich das vergangenen Herbst neu gewählte Präsidium großen Herausforderungen gestellt. „Für mich war von Anfang an klar, dass das Rote Kreuz Niederösterreich die Anlaufstelle für ein gesundes, sicheres und selbstbestimmtes Leben für die Niederösterreicher werden muss. Auf dem Weg zu diesem Ziel konnten bereits einige wichtige Schritte gesetzt werden“, erklärt Schmoll.

Als Gäste konnte Schmoll im Rahmen der Generalversammlung unter anderen Landesrat Ludwig Schleritzko, ÖRK-Präsident Gerald Schöpfer, ÖRK-Generalsekretär Werner Kerschbaum, Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, ASBÖ-Vizepräsident Otto Kernstock, Bundesfeuerwehrverband -Vizepräsident Armin Blutsch sowie Kinderburg-Botschafterin Christine Marek begrüßen.

„Niederösterreich ist das Land der Freiwilligen: In keinem Bundesland gibt es so viele Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wie bei uns. Eine Säule und damit treuer und verlässlicher Partner im Niederösterreichischen Freiwilligenwesen ist das Rote Kreuz mit über 17.300 Frauen und Männern, die sich ehrenamtlich engagieren. Dafür sage ich herzlichen Dank!“ so Landesrat Ludwig Schleritzko.

2016: Herausforderung Neuordnung des Notarztwesens

„Gerade das Jahr 2016 war durch zahlreiche Herausforderungen und Neuerungen geprägt. Wir haben uns der Ausschreibung des Notarztwesens gestellt – und diese erfolgreich für uns entscheiden können. Wir waren weiterhin durch die Betreuung von Asylwerberinnen und Asylwerber gefordert und haben hier neue Aufgaben in unser vielfältiges Repertoire aufgenommen“, erklärt Schmoll.

2,9 Millionen Stunden wurden in allen Bereichen durch Freiwillige geleistet. Neben dem Rettungs- und Sanitätsdienst, wo die Mitarbeiter 38.803.968 Kilometer zurücklegten, spürt man vor allem eine steigende Nachfrage bei Angeboten für Senioren, Betreute Reisen oder der Hauskrankenpflege. Auch der Bereich Unterstützung in sozialen Notlagen und die Betreuung von Asylwerbern ist gestiegen.

Auszeichnungen für verdiente Mitarbeiter

Für ihre besonderen Leistungen im Rahmen ihrer langjährigen Rotkreuz-Tätigkeit wurden Maria Jungbauer, Korneuburg / Chefarztreferat, Harald Lowatschek, Bezirksstelle Mödling, sowie Peter Pfeiffer, Bezirksstelle Wr. Neustadt als Preisträger der Ing. Hans Kellner-Stiftung ausgezeichnet.

Zudem wurde Bezirksstellenleiter Kurt Schlögl (Scheibbs) mit der Verdienstmedaille in Bronze ausgezeichnet. Die Verdienstmedaille in Gold des Österreichischen Roten Kreuzes, Landesverband NÖ konnte Präsident Schmoll an Bezirksstellenleiter Andeas Schleritzko (Allentsteig), Bezirksstellenleiter Tomas Pachner (Gr.Weikersdorf) und Mag. Klaus Schütz (Mistelbach) für ihre Verdienste im Einsatz für das Rote Kreuz überreichen.

Vizepräsident Leopold Rötzer erhielt für seine besonderen Verdienste das Verdienstkreuz des Österreichischen Roten Kreuzes.

Außerdem bedankte sich das Rote Kreuz Niederösterreich bei seinen starken Partnern für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Präsident Josef Schmoll überreichte Landespolizeidirektor Franz Prucher das Verdienstkreuz des Österreichischen Roten Kreuzes.