Das waren die 70. Landesfeuerwehrleistungsbewerbe in Tulln

Aktualisiert am 04. Juli 2022 | 20:04
Lesezeit: 3 Min
800 Bewerbsgruppen kämpften bei den Landesfeuerwehr-Leistungsbewerben in Tulln, diesmal ohne Fire-Cup.
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Zwei Jahre mussten die Leistungsbewerbe wegen der Coronapandemie pausieren, am vergangenen Wochenende gab es im Sicherheitszentrum Tulln ein Comeback. Mit kleinen Abstrichen wohlgemerkt: Es gab kein Zeltlager, weil dafür der Platz nicht vorhanden ist. Und auch der Fire-Cup, sonst traditioneller Höhepunkt der Bewerbe, wurde nicht abgehalten.

Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, nach seinem Unfall mit Beinverletzung noch humpelnd unterwegs, ist trotzdem zufrieden: „Der Bewerb hat trotz der kurzen Vorbereitungszeit perfekt funktioniert.“ Was von den Bewerbs-Gruppen besonders positiv hervorgehoben wurde, war das neue Angebot der Zeitslots. Das heißt, jede teilnehmende Bewerbsgruppe wusste exakt, zu welcher Uhrzeit sie antreten muss. Dadurch konnten die Wartezeiten sehr kurz gehalten werden. Bei den tropischen Temperaturen von über 30 Grad war das für die Teilnehmer ein doppelter Vorteil.

Insgesamt sind 800 Gruppen angetreten, die trotz der langen Wettkampfpause großartige sportliche Leistungen erbracht haben. Auch die Verkehrskonzepte dürften gefruchtet haben, „denn wir haben nichts von großen Staus gehört“, sagt Fahrafellner.

Viele positive Rückmeldungen gab es über den Austragungsort Tulln: Dank kurzer Wege und viel Schatten ließen sich die tropischen Temperaturen leichter ertragen. „Trotzdem freuen wir uns schon auf die sportlichen Wettkämpfe im nächsten Jahr in Leobersdorf, im Süden Niederösterreichs. Und dann wird es auch den Fire-Cup wieder geben“, verspricht Fahrafellner.

Am 8. und 9. Juli starten die Jugendbewerbe in Tulln.

Das war der erste Tag:

Zu den Leistungen der Feuerwehrmitglieder gratulierten am Samstag u. a. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf und Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner.

Landesfeuerwehrleistungsbewerben Tulln
Von links nach rechts: Landespolizeidirektor Franz Popp, Samariterbund-Präsident Hannes Sauer, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, der NÖ Militärkommandant Martin Jawurek, der Landesrettungskommandant-Stv. Johann Kaufmann, Landesfeuerwehrkommandant-Stellvertreter Martin Boyer.
 
Foto: NLK Pfeffer

Der zweite Tag: 

Eindrücke vom zweiten Tag des Landesfeuerwehrbewerbs in Tulln:

 

Die Sieger

Die Sieger der 70. Landesfeuerwehrleistungsbewerbe in Tulln: Den Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber Klasse A gewann die Bewerbsgruppe Inning 1 vor Kottingneusiedl 1 und Grimmenstein-Kirchau 1. Bei den Damen gewann in Silber Klasse A die Bewerbsgruppe Kottingneusiedl 4.

Den Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze Klasse A gewann Trattenbach vor Wiesmath und Grimmenstein-Kirchau 1, die Damenwertung gewann die Bewerbsgruppe aus Maria Raisenmarkt.

Im Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Silber Klasse B trug Kottingneusiedl 2 vor Weigelsdorf 2 und Jedenspeigen 1 den Sieg davon.

Den Bewerb um das Feuerwehrleistungsabzeichen in Bronze Klasse B gewann Thallern 2 vor Weigelsdorf 2 und Otterthal 1. Bei den Gästen gewann Burgoberbach 1.