Einsatzrekord für NÖ Feuerwehren im Jänner. Massive Schneefälle und Eisregen haben in den vergangenen Tagen zu rutschigen und verwehten Fahrbahnen geführt. Drei Tage standen die NÖ Feuerwehren im Großeinsatz, jetzt liegt die Einsatzbilanz vor.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 02. Februar 2017 (10:21)
Feuerwehr-St.Veit/Gölsen

Zwischen Dienstag und Donnerstag mussten die Einsatzkräfte 163 Mal nach Unfällen zertrümmerte oder in Straßengräben gestürzte Fahrzeuge bergen. 21 Mal krachte es davon auf Autobahnen, in sechs Fällen musste die Feuerwehr verunfallte Schwerfahrzeuge mit Kränen von der Fahrbahn heben. Notfälle wurden aus allen 20 Bezirken des Landes gemeldet.

Der Jänner 2017 war übrigens einer der unfallträchtigsten in den vergangenen Jahren: 1028 Mal krachte es auf Niederösterreichs Straßen. Ein Jahr zuvor musste die Feuerwehr im Jänner zu 760 Unfällen ausrücken.

Lkw-Bergungen forderten Florianis

Alleine die Anzahl der zerstörten Pkw, die zu Jahresbeginn nach Kollisionen von der Feuerwehr abgeschleppt werden mussten, ist beachtlich: 876 (678/2016). Wesentlich mehr Arbeitsaufwand ist bei der Bergung von Schwerfahrzeugen erforderlich. 128 Lastwagen (66/2016) kollidierten im Jänner entweder mit Leitschienen auf Autobahnen, stellten sich auf Schneefahrbahnen quer oder landeten im Straßengraben.

In mehreren Fällen musste die Feuerwehr mit 50 Tonnen-Kränen zur Bergung mit 50 Tonnen-Kränen anrücken. Bei 31 Unfällen mussten die Helfer im Wrack eingeklemmte Personen mit hydraulischen Rettungsgeräten befreien.

Am häufigsten krachte es im Bezirk Mödling

Die meisten Unfälle wurden im Jänner aus dem Bezirk Mödling gemeldet. In diesem Bereich wurden die Feuerwehren zu 424 Einsätzen alarmiert. Gefolgt von Neunkirchen (329), St. Pölten (318), Baden (318), Krems (306), Amstetten (287), Mistelbach (230), Wiener Neustadt (222).