Winterwetter: Sperre der A21 mittlerweile wieder aufgehoben

Aktualisiert am 21. Januar 2022 | 08:42
Lesezeit: 4 Min
Wegen starker Schneefälle im Wienerwald war die Wiener Außenring Autobahn (A 21) am späten Donnerstagnachmittag gesperrt, um 19.38 Uhr wurde die Sperre wieder aufgehoben.
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Wegen starker Schneefälle im Wienerwald ist die Wiener Außenring Autobahn (A 21) am Donnerstag gesperrt worden. Grund waren mehrere in Steigungsbereichen hängen gebliebene Fahrzeuge, die teilweise beide Spuren blockierten, teilte die Asfinag in einer Aussendung mit. 

Die Sperre der A 21 galt im gesamten Verlauf für beide Richtungen, berichtete auch ein ÖAMTC-Sprecher. Es kam zu Verzögerungen und Stau. 

Um 19.38 wurde die A21 in beiden Richtungen wieder freigegeben.

Jene Abschnitte, in denen Kfz Spuren blockierten, konnten nicht von Schnee befreit werden. "Die Asfinag, die Einsatzkräfte der Polizei sowie die Abschleppunternehmen arbeiten mit Hochdruck daran, die hängen gebliebenen Lkw zu bergen oder so am Fahrbahnrand zu positionieren, dass die Räumfahrzeuge weiterfahren können", wurde mitgeteilt.

Eine großräumige Umfahrung über die Kremser Schnellstraße (S 33), die Stockerauer Schnellstraße (S 5) und die Donauufer Autobahn (A 22) wurde eingerichtet.

Zahlreiche Fahrzeugbergungen aufgrund Schneefall

Tief winterliche Fahrverhältnisse im Bereich von Alland, Klausen-Leopoldsdorf, Hochstrass, Heiligenkreuz, Maria Raisenmarkt, Gainfarn, Bad Vöslau, Furth/Triesting, Nöstach, sowie Lindabrunn und Schönau/Triesting bereiteten auch hier mehreren Fahrzeugen große Probleme und mussten von unseren Feuerwehren geborgen werden.

  • Zum ersten Einsatz musste um 15.57 Uhr die FF Nöstach ausrücken, nachdem in einer Spitzkurve auf der L131 Richtung B18 es zu einem Zusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Lkw kam.
  • Gegen ca. 16.40 Uhr ereignete sich dann ein Unfall auf der Großauerstraße (B212) im Ortsgebiet Bad Vöslau Gainfarn. Hier prallte eine Lenkerin mit ihrem Pkw in einer Kurve gegen einen Zaun und wurde dabei unbestimmten Grad verletzt. Die alarmierte FF Gainfarn stand hier neben dem Rettungsdienst und der Polizei im Einsatz.
  • Kurz vor 17 Uhr rutschte auf der L4034 bei Straßenkilometer 9,4 ein Rettungsfahrzeug in den Straßengraben und saß am Rand auf. Mittels Seilwinden und Hebekissen konnte die alarmierte FF Furth/Triesting das Fahrzeug wieder auf die Fahrbahn bringen, von wo aus der Lenker dann selbstständig weiterfahren konnte.
  • Ab 17.22 Uhr stand die FF Nöstach auf der B11 erneut im Einsatz um mehrere hängengebliebene Fahrzeuge zu bergen.
  • Um 17.54 Uhr wurde die FF Lindabrunn über die Feuerwehr Bezirksalarmzentrale Baden alarmiert, nachdem auf der Straße Richtung Sportschule Lindabrunn und der L4024 einige Fahrzeuge hängengeblieben waren.
  • Kurz vor 18 Uhr rutschte ein Linienbus auf der Landesstraße 130 zwischen Heiligenkreuz und Sattelbach in den Straßengraben. Dabei geriet er auch in Schräglage. Die Freiwilligen Feuerwehren Heiligenkreuz und Maria Raisenmarkt standen hier im Bergeeinsatz. In dem Linienbus befanden sich neben den Fahrer auch einige Fahrgäste. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Bevor jedoch die Bergung des Buses mit einer Seilwinde und einem Traktor durchgeführt werden konnte, mussten zuerst die Fahrgäste von der Feuerwehr befreit werden und verbrachten diese ins naheliegende Feuerwehrhaus Heiligenkreuz, wo sie sich aufwärmen konnten bis zur Weiterfahrt.
  • Gegen ca. 18.10 Uhr rutschte ein Pkw auf der B17 im Gemeindegebiet von Schönau an der Triesting in den Straßengraben und wurde durch die örtliche Freiwillige Feuerwehr geborgen.
  • Um 19.28 Uhr rückte dann noch die FF Stad Bad Vöslau zu einer Fahrzeugbergung am Harzberg aus.