Schussattentat an A4 möglicherweise wegen Schulden. Das Schussattentat an der Ostautobahn (A4) nahe dem Flughafen Wien in Schwechat vor mehr als drei Wochen ist möglicherweise wegen Schulden des Opfers verübt worden.

Erstellt am 07. August 2013 (13:40)
Es könnte in diese Richtung gehen, hieß es am Mittwoch auf Anfrage bei der Polizei. Dass es sich um einen Betrag von 200.000 Euro handeln soll, wie die "Kronen Zeitung" berichtete, wurde nicht bestätigt.

Dem aus Georgien gebürtigen 49-jährigen Baumeister war am Nachmittag des 15. Juli an der A4 ein Oberschenkeldurchschuss zugefügt worden. Der Mann wurde schwer verletzt ins UKH Wien-Meidling eingeliefert und vier Tage später entlassen. Offenbar war er das Opfer von russischen Geldeintreibern geworden, so die "Kronen Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe).

Vom Schützen gibt es ein Phantombild. Der Mann war laut dem Baumeister etwa 1,80 Meter groß, 30 Jahre alt und hatte eine auffällige Boxernase. Er war nicht maskiert und trug u.a. eine Baseballkappe, blaue Jeans, ein hellblaues Langarmhemd sowie helle Schuhe mit auffälligen Ziernähten. Ein mutmaßlicher Komplize war im Auto sitzen geblieben, mit dem das Duo unterwegs war. Bei dem Fahrzeug soll es sich um ein älteres 5er-Serie-Modell der Marke BMW, schwarz lackiert, mit slowakischem Kennzeichen, beginnend mit BA (für Bratislava) handeln.