Jahreswechsel: NÖ Einsatzkräfte hatten viel zu tun. Die Feuerwehren in Niederösterreich blicken auf eine arbeitsreiche Silvesternacht zurück. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Zahl der Brandeinsätze mehr als verdreifacht, teilte Sprecher Franz Resperger am Neujahrstag in einer Aussendung mit.

Von APA, Redaktion. Erstellt am 01. Januar 2020 (10:03)
Einsatz in Gerasdorf am Steinfeld
Einsatzdoku

Landesweit rückten die Feuerwehren zu 95 Löscheinsätzen aus. In Langenzersdorf (Bezirk Korneuburg) brach ein Zimmerbrand aus, der rasch gelöscht werden konnte.

Im Stadtzentrum von Tulln mussten Bewohner einer in Brand geratenen Wohnhausanlage aus den verrauchten Gängen in Sicherheit gebracht werden. Auch hier war das Feuer rasch unter Kontrolle.

In Gerasdorf am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen, siehe auch das Bild oben von diesem Einsatz) ging eine Gartenhütte in Flammen auf, wie überhaupt die Florianis im gesamten Bezirk stark gefordert waren - wir hatten berichtet:

Die übrigen Feuerwehreinsätze beschränkten sich auf Flur-, Wiesen- und Müllbehälterbrände. Der Schwerpunkt lag in den südlichen Bezirken ( siehe ebenfalls u.a. unseren Artikel dazu hier  bzw. auch zu einem Einsatz in Matzendorf hier ), wo der starke Wind die Flammen immer wieder anfachte.

Insgesamt standen 85 Feuerwehren mit 1.100 Mitgliedern im Einsatz. Inwieweit manche Brände von Silvesterraketen oder Böllern ausgelöst wurden, werde noch von der Polizei ermittelt, so Resperger.

Die Rettungsdienste hatten in Niederösterreich sieben Verletzte durch Böller und Raketen zu versorgen, berichtete Notruf NÖ in einer Aussendung. Das waren um fünf weniger als im Vorjahr:

Rund 100 Mal musste in der Silvesternacht der Notarzt ausrücken. Abgesehen von akuten Erkrankungen waren vor allem bewusstlose Patienten nach übermäßigem Alkoholkonsum und Stürze mit Kopfverletzungen Grund für die Einsätze.