Silvester-Notfallbilanz in NÖ: Acht Knallkörper-Unfälle. "Silvester 2014/15 war mit 267 Notfalleinsätzen einer der ruhigsten der letzten Jahre für die niederösterreichischen Rettungsdienste", bilanzierte LHStv. Wolfgang Sobotka (ÖVP).

Erstellt am 01. Januar 2015 (12:15)
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Der Bilanz von "144 Notruf NÖ" zufolge gingen die Rettungseinsätze wegen Verletzungen durch Knallkörper von zehn im Vorjahr auf acht zurück.

Um zwei weniger als im Vorjahr 

Die häufigsten der 65 Notarzteinsätze wurden wegen bewusstlosen Patienten nach übermäßigem Alkoholgenuss, Stürzen mit Kopfverletzungen sowie akuten Erkrankungen wie Herz- und Lungenproblemen ausgelöst. Im Vergleich zum Jahreswechsel 2013/14 gab es insgesamt um zehn Prozent mehr Notarzt-Alarmierungen im Bundesland, wobei allerdings die Zahl der Notfälle in der ersten Stunde des neuen Jahres von 44 auf 34 sank.

Von 19.00 Uhr am Mittwoch bis 5.00 Uhr am Donnerstag erfolgten durch die Rettungsleitstelle 404 Dispositionen - um 51 weniger als im Vorjahr. Neben den 267 Notfalleinsätzen wurden u.a. 52 Krankentransporte und 61 Ärztedienstvermittlungen koordiniert. Im Lauf der Silvesternacht wurden mehr als 1.000 Telefonate mit einer Gesamtgesprächszeit von über 30 Stunden geführt.

Insgesamt 267 Rettungseinsätze

Im Durchschnitt benötigt der Ablauf - vom Telefonabheben über Erfragen der Umstände bis zum Alarm - unter zwei Minuten, bei akut lebensbedrohlichen Notfällen sogar unter einer Minute, erläuterte Christof Constantin Chwojka, Geschäftsführer von "144 NotrufNÖ". Während der Notrufexperte mit dem Anrufer verbunden ist, um Sicherheits- und Erste-Hilfe Hinweise zu geben, alarmiert der Disponent die Einsatzkräfte und dirigiert sie zum Notfallort.