NÖ-Ordensleute rufen zur Rücksichtnahme auf Tiere auf. Mehrere niederösterreichische Ordensfrauen und -männer rufen dazu auf, in der Silvesternacht auf Tiere Rücksicht zu nehmen.

Von Wolfgang Zarl. Erstellt am 31. Dezember 2018 (08:31)
Wolfgang Zarl
Sternsinger mit Hund Nanook

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Armin Haiderer

Auch Armin Haiderer, Präsident der Katholischen Aktion der Diözese St. Pölten, ist der kirchliche Umweltschutz seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. Er sagt: „Wir wissen, dass viele Katzen, Hunde, Pferde oder Kühe aufgrund der vielen Böller und Raketen regelrecht Todesangst haben. Wir wollen niemand das ausgelassene Feiern ausreden. Ganz im Gegenteil, Kirche stehe für Lebensfreude. Aber wir bitten darum, sensibel gegenüber Gottes Schöpfung zu sein.“

Haiderer regt an, erspartes Geld dem Tierschutz oder den Sternsingern zu spenden. Haiderer weiter: „Wie wir mit den schwächsten Geschöpfen – ob Mensch oder Tier - umgehen, daran misst sich eine Gesellschaft.

„Mir tun die Tiere oft leid“, sagt die tierliebende Ordensfrau von Erla (Bezirk Amstetten), Sr. Angela Maria Baumgartner. Die Marienschwestern freuen sich aber, dass vielen ihrer Schülerinnen das Thema bereits sehr wichtig sei: „Unsere Schülerinnen posten in den sozialen Medien sehr häufig, dass man Rücksicht nehmen soll auf Tiere – gerade in der Silvesternacht.“

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Sr. Angela Baumgartner (Marienschwestern Erla)

Auch der beliebte Dechant und Pfarrer von Mautern (Bezirk Krems), Pater Clemens Reischl, erinnert daran, dass wir eine Verantwortung gegenüber den Tieren haben. Seine Tiersegnungen rund um den 4. Oktober – dem Gedenktag des heiligen Franz von Assisi – gelten als sehr populär. Auch weitere kirchliche Organisationen wie die Sternsinger unterstützen den Aufruf.

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Tiersegnung in Mautern