Lawinengefahr: In NÖ weiterhin zum Teil erheblich. Die Lawinengefahr in Niederösterreich wurde am Donnerstag weiterhin zum Teil als erheblich beurteilt.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 18. Januar 2018 (09:16)
APA (Symbolbild)
Vorsicht, Lawinengefahr!

Stufe 3 auf der fünfteiligen Skala herrschte in den Ybbstaler Alpen, den Türnitzer Alpen und in höheren Lagen des Rax-Schneeberggebiets. In den übrigen Regionen war das Risiko mäßig. Die Lawinensituation bleibe angespannt, teilte der Warndienst Niederösterreich mit.

Als Gefahrenstellen wurden vor allem die Expositionen Nord über Ost bis Süd genannt, wo frischer, instabiler Triebschnee eingelagert worden sei. Weiterhin war den Experten zufolge in windabgewandten Bereichen (Lee), hinter Geländekanten und in Einfahrten zu Rinnen und Mulden die Auslösung von Schneebrettlawinen durch geringe Zusatzbelastung möglich.

Spontane Schneebrettlawinen und Wechtenbrüche

Im Laufe des Donnerstags war mit einer zunehmenden Wahrscheinlichkeit von spontanen Schneebrettlawinen und Wechtenbrüchen zu rechnen. In tieferen Lagen seien spontane mittelgroße Lockerschneelawinen möglich, die laut Prognose auch exponierte Verkehrswege erreichen können.

In den niederschlagsreichsten Regionen - den Ybbstaler und Türnitzer Alpen - wurden nach 30 Zentimetern Neuschnee am Mittwoch bis zu 30 weitere Zentimeter am Donnerstag erwartet, im Rax-Schneeberggebiet bis zu 15 Zentimeter.

In der Semmering-Wechselregion wurde nur mit vereinzelten Schauern gerechnet. Dem Warndienst zufolge sollte die Schneefallgrenze im Laufe des Donnerstags auf über 1.000 Meter Seehöhe steigen, bevor sie in der Nacht auf Freitag wieder bis in die Täler sinkt.