Kontingentierung funktioniert in Niederösterreich. Das Konzept der Kontingentierung in den niederösterreichischen Skigebieten funktioniere. Dieses Zwischenresümee hat am Sonntag die Leiterin der Taskforce "Sicher rausgehen in Niederösterreich", Isabella Hinterleitner, nach vier Tagen Wintersportbetrieb unter Corona-Bedingungen gezogen.

Von APA / NÖN.at. Erstellt am 27. Dezember 2020 (12:13)
Symbolbild
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Die Zusammenarbeit mit Polizei und Verkehrsredaktionen sei sehr gut, beim Online-Ticketing und bei Anstellsituationen gebe es laufend Verbesserungen.

Bei manchen Pick-up-Kassen sei es vereinzelt zu Netzausfällen gekommen, "was leider zu Wartezeiten geführt hat", teilte Hinterleitner mit. Die Gäste gingen mit Online-Ticketing und Maskenpflicht sehr gut um. Die erhöhte Präsenz der Polizei in und bei den Skigebieten wirke sich positiv aus, die Zusammenarbeit mit den Verkehrsredaktionen sei überaus hilfreich. Hinterleitner wies zudem darauf hin, dass auch die steirischen Skigebiete Stuhleck und Mariazeller Bürgeralpe, die ihren Betrieb voraussichtlich in den kommenden Tagen aufnehmen werden und über Kartenverbünde mit Niederösterreich in Verbindung stehen, auf verpflichtendes Online-Ticketing setzen werden.

Die Auslastung der im Vergleich zum Normalbetrieb um mehr als die Hälfte reduzierten Kontingente sei seit dem Heiligen Abend von Tag zu Tag gestiegen. Am Sonntag seien selbige am Semmering, in Mönichkirchen-Mariensee, bei den Annaberger Liften, am Hochkar (die Sperre am Montag wegen Sturms bedauerte Markus Redl, Geschäftsführer der NÖ Bergbahnen-Beteiligungsgesellschaft) und bei den Ötscherliften erschöpft gewesen.

Begrüßt wurde seitens der NÖ-BBG die Entscheidung der Gemeinde Semmering, nach Rücksprache mit der zuständigen Gesundheits-, Verkehrs- und Sicherheitsbehörde auch das Rodelareal auf der Panhanswiese mit Wirkung von Sonntag bis auf weiteres zu sperren. Die per Samstag durchgeführten Verbesserungen im Anstellbereich beim Zauberberg hätte sich positiv ausgewirkt, sagte Redl.