Landhaus-Christbaum aus Ertl illuminiert. „Die Christbaum-Übergabe im Niederösterreichischen Landhaus ist eine gute und schöne Tradition, die den hektischen Alltag unterbricht und die Möglichkeit gibt, innezuhalten und an Werte zu denken, die uns wichtig sind – wie Familie, Friede und das Miteinander“, sagte Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner am heutigen Mittwoch bei der Illuminierung des Christbaums im Landhausviertel in St. Pölten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 27. November 2019 (19:15)
NLK Ertl

Der Baum ist heuer eine Spende der Gemeinde Ertl im Bezirk Amstetten. Die 85 Jahre alte Fichte ist 26,5 Meter hoch, ca. 4.000 Kilogramm schwer und hat einen Stammdurchmesser von rund 65 Zentimetern. Die seit 1922 bestehende Gemeinde an der oberösterreichischen Grenze zählt auf 22 Quadratkilometern 1.260 Einwohner; 250 davon sind zur Übergabe und Illuminierung des Christbaums nach St. Pölten gekommen.

Eine schöne Tradition sei es auch, dass der Baum jedes Jahr von einer anderen Gemeinde komme, fuhr die Landeshauptfrau fort: „Das ist ein schönes Symbol für die Partnerschaft zwischen dem Land und den Gemeinden. In diesem gelebten Miteinander haben wir für Niederösterreich sehr viel erreicht. Das ist gerade in dem zu Ende gehenden Jubiläumsjahr 30 Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhanges spürbar geworden. In diesem Zeitraum ist es uns gelungen, von einer vergessenen Grenzregion zu einer aufstrebenden Vorzeigeregion zu werden, die Wettbewerbsfähigkeit auszubauen und die Lebensqualität zu verbessern.“

Dazu dürfe man nicht vergessen, dass die Europäische Union für Friede, Freiheit und Demokratie stehe. „Weihnachten ist eine gute Gelegenheit, sich dieser Werte zu besinnen und an jene zu denken, denen es nicht so gut geht“, so Mikl-Leitner abschließend.