Coronavirus: Chronologie einer Pandemie.

Von L. Röhrer und C. Haiderer. Update am 29. Mai 2020 (20:42)
Symbolbild
Lightspring, Shutterstock.com

Freitag, 29. Mai: Mit dem heutigen Tag geht das Land einen weiteren großen Schritt in Richtung „Normalbetrieb“. Hotels, Pensionen, Schutzhütten und Campingplätze dürfen seit heute wieder aufsperren. In Fitness- und Yoga-Studios kann wieder trainiert werden. Unterhaltung versprechen Vergnügungsparks, Casinos, Theater, Kinos und Konzertsäle, die heute ebenfalls erstmals wieder Gäste empfangen dürfen. Theoretisch seit geöffnet haben dürfen nun außerdem Bäder, wenngleich das Wetter heute für den Sprung ins kühle Nass aktuell nicht sehr verlockend ist. Gute Nachrichten bringt der Freitag außerdem für Verlobte: mit bis zu 100 Gästen dürfen sie sich nun das Ja-Wort geben. Bei all diesen Lockerungen gelten trotzdem weiterhin Sicherheitsbestimmungen, darunter das Einhalten von Abständen und das Tragen von Masken.

Dienstag, 26. Mai: 732 Menschen sind derzeit laut Gesundheitsministerium in Österreich am Coronavirus erkrankt. In Niederösterreich sind es 141.  

Montag, 25. Mai: Die Zahl der Testungen auf Covid-19 in Niederösterreich nähert sich der 60.000er-Marke. Bisher wurden 58.868 durchgeführt. 2.845 fielen positiv aus.

Sonntag, 24. Mai: 800 Menschen sind in Österreich aktuell erkrankt. In Niederösterreich sind es 135.

Freitag, 22. Mai: In Niederösterreich erhöht sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Vergleich zum Vortag um elf auf 2.811. 100 Personen sind hierzulande im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen bisher verstorben.

Donnerstag, 21. Mai: Die Zahl der Erkrankten fällt österreichweit unter die 1.000er-Marke. Erkrankt sind aktuell 820 Österreicher, davon 139 Niederösterreicher.

Mittwoch, 20. Mai: Die Landesregierung präsentiert ein Investitionspaket. 873 Millionen Euro sollen laut Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner in die Wirtschaft gepumpt werden. Dadurch soll es gelingen, dass bei geplanten Projekten keine Abstriche gemacht werden müssen. Das Land muss dafür allerdings 250 Euro mehr investieren als ursprünglich geplant und daher neue Schulden machen.

Dienstag, 19. Mai: In Niederösterreich sind momentan 171 Personen aktiv erkrankt. Insgesamt haben sich bisher 2.799 Landsleute mit dem Virus angesteckt. Davon haben 2.529 Personen die Krankheit schon überstanden.

Montag, 18. Mai: In den Pflichtschulen kehrt wieder Leben ein. Volks-, und Mittelschüler sowie jene in den Unterstufen an Gymnasien, in Sonderschulen und Deutschförderklassen haben heute ihren ersten Schultag nach dem Lockdown. Insgesamt werden damit in Niederösterreich rund 140.000 Kinder und Jugendliche wieder in den Klassenzimmern unterrichtet. Zuhause lernen nur noch die Jugendlichen der AHS-Oberstufen, Berufsschulen, Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen sowie Polytechnischen Schulen.

Sonntag, 17. Mai: An vielen Orten des Landes werden heute erstmals seit der Krise wieder Sonntagsgottesdienste gefeiert. Seit Freitag dürfen in Kirchen unter besonderen Hygiene-Vorschriften wieder Messen abgehalten werden. Dabei gilt es Abstand zu halten, Masken zu tragen oder beim Eingang die Hände zu desinfizieren. Die Weihwasserbecken bleiben vorerst leer und Mundkommunion gibt es keine.

Samstag, 16. Mai: Momentan sind in Niederösterreich 262 Menschen an Covid-19 erkrankt. Im Vergleich zum Freitag gibt es eine Steigerung um 33 Fälle. Insgesamt hat das Virus damit hierzulande 2.772 Personen erwischt.

Freitag, 15. Mai: Zwei Monate lang blieben die Gaststuben von heimischen Wirtshäusern, Cafés und Restaurants leer. Nun kehrt dort wieder Leben ein. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen dürfen Gastro-Betriebe ab heute, Freitag, zwischen 6 und 23 Uhr wieder öffnen. Der Abstand zwischen den Besuchergruppen an den Tischen muss mindestens einen Meter betragen – außer es gibt „geeignete Schutzmaßnahmen zur räumlichen Trennung“, durch die das Infektionsrisiko minimiert wird.

Donnerstag, 14. Mai: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen mit heutigem Stand im Vergleich zu gestern um neun Personen auf 2.721 erhöht. Davon gelten nach Angaben des Sanitätsstabes des Landes 2.487 Personen als genesen. Das sind um 20 mehr als am Mittwoch. Bisher wurden 44.954 Testungen durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen beträgt 97, das isnd zwei mehr als noch am Vortag.

Mittwoch, 13. Mai: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen mit Stand heute, Mittwochfrüh im Vergleich zu gestern um zehn Personen auf 2.712 erhöht. Davon gelten nach Angaben des Sanitätsstabes des Landes 2.467 Patienten bereits als genesen. Das sind um 34 mehr als am Dienstag. Bisher wurden 43.776 Testungen durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen in Niederösterreich bleibt mit 95 unverändert.

Dienstag, 12. Mai: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen mit heutigem Stand 8 Uhr, im Vergleich zu gestern um 15 Personen auf 2.702 erhöht. 2.433 Personen gelten laut Angaben des niederösterreichischen Sanitätsstabes als genesen. Das sind ebenfalls 15 mehr als am Montag. Bisher wurden 42.771 Testungen im Land durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen bleibt mit 95 unverändert.

Montag, 11. Mai: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen mit Stand Montag, 8.00 Uhr, im Vergleich zu Sonntag um zwei Personen auf insgesamt 2.687 erhöht. 2.418 Personen galten laut Angaben des niederösterreichischen Sanitätsstabes als genesen. Das sind vier mehr als am Sonntag. Bisher wurden 41.724 Testungen im Land durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19 Erkrankungen bleibt mit 95 unverändert.

Freitag, 8. Mai: In Niederösterreich ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Vergleich zu gestern um fünf Personen auf 2.668 Personen gestiegen. Davon gelten nach Angaben des Sanitätsstabes 2.394 Patienten als genesen. Genesen sind damit 24 mehr Personen als gestern. Bisher wurden im Bundesland 38.048 Testungen durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen bleibt mit 95 unverändert.

Donnerstag, 7. Mai: In Niederösterreich ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen mit Stand Donnerstagfrüh, im Vergleich zu gestern um zehn Personen auf 2.663 gestiegen. Davon gelten nach Angaben des niederösterreichischen Sanitätsstabes insgesamt 2.370 Patienten als genesen, das ist eine Person mehr als gestern. Bisher wurden im Bundesland 37.010 Testungen durchgeführt. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen beträgt weiterhin 95.

Mittwoch, 6.Mai: Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen hat sich mit Stand Mittwochfrüh im Vergleich zum Vortag um 14 Fälle auf 2.653 Personen erhöht. Die Zahl der Toten bleibt mit 95 unverändert. Davon gelten nach Angaben des Sanitätsstabes 2.369 Personen als genesen. Das sind um 59 mehr als 24 Stunden zuvor.

Dienstag, 5. Mai: Sechs neue Coronavirus-Infektionen gibt es im Vergleich zu gestern in Niederösterreich: 2.310 Patienten, also um 40 mehr als am Vortag gelten als geheilt, berichtete der Sanitätsstab des Landes. Die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen beträgt 95. Das sind um drei mehr als am Montag. In Niederösterreich wurden bisher 34.690 Testungen durchgeführt.

Montag, 4. Mai: Der Rückgang aktiv Erkrankter in Österreich und auch in Niederösterreich hält an: Während Ende April noch rund 430 Menschen erkrankt waren, sind es zu Beginn dieser Woche nur noch 275 Niederösterreicher. Insgesamt haben sich bis heute, Montag, rund 2.630 Personen mit dem Virus angesteckt. Ein Großteil hat sich aber schon wieder erholt: 2.270 Personen gelten aktuell wieder als genesen. Traurige Nachrichten bringen jedoch zwei weitere Todesfälle. Im Landesklinikum sterben ein 77-Jähriger und eine 92-Jährige in Verbindung mit Covid-19. Insgesamt steigt die Zahl der Todesopfer mit Covid-19-Erkrankungen in Niederösterreich damit auf 93.

Außerdem kehren heute Maturanten und Abschlussklassen wieder in die Klassen zurück. In Niederösterreich sind das rund 9.000 Jugendliche, die nun statt Home Schooling wieder Präsenzunterricht haben.

Sonntag, 3. Mai: In Niederösterreich gibt es drei neue Infektionen. Insgesamt haben sich damit 2.629 Landsleute mit dem Virus angesteckt. 2.255 sind mittlerweile aber wieder genesen.

Samstag, 2. Mai: Größere Geschäfte öffnen erstmals seit dem Lockdown im März wieder ihre Ladentüren. Auch Frisöre dürfen unter strengen Vorschriften wieder Kunden in ihren Salons empfangen.

Freitag, 1. Mai: Die Maßnahmen werden gelockert. Die Ausgangsbeschränkungen sind aufgehoben. Die 1-Meter-Abstandsregel gilt aber weiterhin. Neu ist eine Maskenpflicht in allen öffentlichen geschlossenen Räumen.

Donnerstag, 30. April: Die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten ist in Niederösterreich Donnerstagfrüh um 16 auf 2.594 gestiegen. 23 Betroffene gelten als frisch von Covid-19 genesen, damit haben nach Angaben des Sanitätsstabs 2.164 Personen im Bundesland die Krankheit überwunden.

Dienstag, 28. April: Die Regierung kündigt das Auslaufen der Ausgangsbeschränkungen am 1. Mai an. In Niederösterreich werden Dienstagfrüh 27 neue Covid-19-Erkankungen registriert. Die Gesamtzahl der nachweislich Infizierten klettert damit auf 2.589. 

Montag, 27. April: In Krems steht nun Österreichs erster Automat für Mundschutz-Masken und Desinfektionsmittel. Dort kann man sich nun rund um die Uhr ausrüsten.

Sonntag, 26. April: Die 2.000-Marke ist geschafft: 2.026 Covid-19-Patienten gelten in Niederösterreich wieder als genesen.

Samstag, 25. April: Laut Sozialministerium gibt es in Niederösterreich insgesamt bisher 2.547 Covid-19-Fälle. Bei den Genesenen ist die 2.000-Marke bereits in Sichtweite. Aktuell gelten 1.950 Niederösterreicher wieder als genesen. Verkündet wird aus dem Land auch, dass es in den Kindergärten schrittweise wieder zum regulären Betrieb zurück geht. Ab 18. Mai soll dort wieder mehr Betrieb herrschen.

Freitag, 24. April: Die Schulen werden schrittweise wieder geöffnet. Dafür präsentiert der Bildungsminister heute den Fahrplan. Wie bereits bekannt, sind die Maturanten und Schüler, die vor Abschlussprüfungen stehen, die ersten, die am 4. Mai in die Klassen zurückkehren. Am 15. Mai folgen die unter 15-Jährigen. Dann werden Volksschulen, Mittelschulen und AHS-Unterstufen wieder geöffnet. Zwei Wochen darauf, am 3. Juni, kommen dann auch die Älteren in die Bildungsstätten zurück. In Höheren Schulen sowie Berufsschulen und Polytechnischen Schulen wird dann wieder der Betrieb aufgenommen. Einschränkungen gelten doch auch dann weiterhin. Abseits des Unterrichts sollen in der Schule Masken getragen werden. Damit der Mindestabstand eingehalten werden kann, wird es außerdem einen Schichtbetrieb geben. Nur die Hälfte der Klasse wird jeweils in der Schule anwesend sein.

Donnerstag, 23. April: 2.519 Menschen haben sich in Niederösterreich bisher mit dem Coronavirus infiziert. Aktuell gelten 590 Personen als krank

Mittwoch, 22. April: Aus Niederösterreich werden drei neue Fälle gemeldet. Insgesamt haben sich damit 2.500 Landsleute mit dem Coronavirus angesteckt.

Dienstag, 21. April: Die Regierung präsentiert weitere Pläne für den Weg zurück zur Normalität: Ein wichtiger Tag soll dafür der 15. Mai werden. Dann darf die Gastronomie wieder aufsperren. Außerdem soll ab dann der Schulbetrieb stufenweise wieder hochgefahren werden. Auch Gottesdienste können dann wieder stattfinden.

Montag, 20. April: Wiederum neun neue Fälle werden von Sonntag auf Montag in Niederösterreich gemeldet. Die am stärksten betroffenen Bezirke bleiben Amstetten mit 282 und St. Pölten-Land mit 255 Covid-19-Fällen. Das AMS vermeldet außerdem, dass jeder Dritte Beschäftigte in Niederösterreich aktuell in Kurzarbeit ist.

Sonntag, 19. April: In Niederösterreich gibt es neun neue Corona-Fälle. Insgesamt waren damit 2.470 Niederösterreicher infiziert. Aktiv erkrankt sind aktuell 828 Personen.

Samstag, 18. April: In Niederösterreich haben sich von Freitag auf Samstag 23 weitere Personen mit dem Coronavirus angesteckt. Insgesamt gibt es hierzulande 2.469 nachweislich Infizierte. Der Sanitätsstab vermeldet außerdem 1.560 Genesene, was einem Anstieg von 62 Personen im Vergleich zum Vortag entspricht. Niederösterreich startet als Pilotprojekt außerdem regelmäßige Tests für mobile Pflegekräfte.

Freitag, 17. April: Die Bundesregierung gibt bekannt, dass Großveranstaltungen bis Ende August abgesagt werden müssen. Schlechte Nachrichten bringt das auch für Musik-Fans: Das Frequency, Niederösterreichs größtes Festival, kann damit im Jubiläumsjahr ebenfalls nicht gefeiert werden. Im Bereich der Gesundheitsversorgung geht es hingegen langsam wieder in Richtung Normalbetrieb: Spitäler sollen schrittweise wieder geöffnet werden.

Donnerstag, 16. April: Der Landtag hält – unter strengen Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen - eine zusätzliche Sitzung ab. Beschlossen wird dabei vor allem das Covid-19-Sammelgesetz, das insgesamt Änderungen von 23 Landesgesetzen beinhaltet. Damit soll in erster Linie die Handlungsfähigkeit von Kommunen sichergestellt werden. Gemeinderäte können damit nun ihre Sitzungen etwa auch per Videokonferenz abhalten, außerdem werden beispielsweise Fristen für Rechnungsabschlüsse für die Dauer der Krise abgeändert.

Mittwoch, 15. April: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen bis Mittwochfrüh laut dem Informationsportal des Gesundheitsministeriums im Vergleich zum Vortag um 44 auf 2.398 erhöht. Genesen sind mittlerweile 1.315. Todesfälle werden 71 verzeichnet.

Dienstag, 14. April: Der erste Schritt wird gesetzt, um die Wirtschaft langsam wieder hochzufahren. Seit heute haben kleine Geschäfte und Baumärkte wieder geöffnet. Einige Baumärkte in Niederösterreich werden regelrecht gestürmt. Vor den Geschäften und auf den Parkplätzen bilden sich lange Schlangen. Die Zahl der Infizierten hat sich in Niederösterreich bis Dienstag-Früh um 30 Neuerkrankungen auf 2.354 erhöht.

Montag, 13. April: In Niederösterreich werden am Montag 2.343 bestätigte Coronavirus-Fälle gezählt. Das sind 59 mehr als am Vortag. Wie der Sanitätsstab mitteilt, werden aber auch 78 Neugenesene verzeichnet, insgesamt haben bereits 1.088 Menschen die Krankheit überwunden. Todesfälle gibt es bisher 66 im Zusammenhang mit Covid-19.

Sonntag, 12. April: Am Ostersonntag ist zum ersten Mal seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in Österreich die Zahl der Genesenen höher als jene der aktuell Erkrankten. In Niederösterreich gibt es 1.010 Genesene und insgesamt 2.302 Erkrankte.

Samstag, 11. April: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Vergleich zum Vortag um 21 auf 2.213 erhöht 

Freitag, 10. April: Gute Neuigkeiten bringt die Mitteilung des Sanitätsstabs am Freitag. Er meldete 851 Personen, die Covid-19 überwunden haben und damit einen ein Zuwachs von 104 Genesenen in 24 Stunden. Erstmals gibt es mehr als doppelt so viele frisch Genesene als Neuerkrankungen. Hier steigt die Zahl heute um 41. Insgesamt sind in Niederösterreich damit aktuell 2.192 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Donnerstag, 9. April: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen bis Donnerstagfrüh im Vergleich zum Vortag um 48 auf 2.151 erhöht.

Mittwoch, 8. April: In Niederösterreich sind aktuell 2.113 Menschen infiziert. Die Zahl der Genesenen ist heute größer als jene der neu Erkrankten: Der Sanitätsstab vermeldet 646 Personen, die sich wieder vom Coronavirus erholt haben. Im Vergleich zum Vortag stehen somit 60 neue Krankheitsfälle 79 Gesundeten gegenüber.

Dienstag, 7. April: In Niederösterreich hat sich die Zahl der nachweislich mit dem Coronavirus Infizierten binnen 24 Stunden um 135 auf 2.062 erhöht. Österreichweit gibt es mittlerweile rund 12.330 Infizierte.

Montag, 6. April: Ab heute ist das Tragen einer Schutzmaske beim Einkaufen Pflicht. Die Regierung präsentiert gleichzeitig einen ersten Plan zum Wiederhochfahren der Wirtschaft nach Ostern. Als erste dürfen am 14. April kleine Geschäfte sowie Bau- und Gartenmärkte wieder öffnen. Größere Geschäfte, Einkaufszentren und Frisöre folgen am 1. Mai. Die Ausgangsbeschränkungen werden jedoch bis Ende April verlängert. Auch die Schulen bleiben weiter bis mindestens Mitte Mai geschlossen. Trotzdem wird die Matura stattfinden, verkündet Kanzler Kurz. Wie und wann ist weiter unklar.

Sonntag, 5. April: In Niederösterreich ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen bis Sonntagfrüh um 70 auf 1.901 gestiegen.

Samstag, 4. April: Österreichweit sank erstmals die Zahl der aktuell Infizierten. Aus Niederösterreich werden 54 neue Infizieret gemeldet. Die meisten Erkrankten gibt es nun wieder im Bezirk Amstetten.

Freitag, 3. April: In Niederösterreich hat sich die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Vergleich zum Vortag um 58 auf 1.775 erhöht. Gute Nachrichten gibt es für Wirte und alle, die auch in der Krise nicht auf deren Kochkünste verzichten wollen: Das Abholen von Speisen aus Gastro-Betrieben ist nun wieder erlaubt.

Donnerstag, 2. April: Die Zahl der wieder genesenen Covid-19-Patienten kratzt in Niederösterreich an der 300er-Marke. Das sind aktuell 298 Menschen. Eine Veränderung gibt es außerdem bei den am stärksten betroffenen Bezirken: St. Pölten löste mit 196 nachweislich Infizierten Amstetten mit 190 Fällen an der Spitze ab. Insgesamt sind in Niederösterreich aktuell 1.717 Menschen nachweislich am Coronavirus erkrankt.

Mittwoch, 1. April: Die Zahl der in Niederösterreich mit dem Coronavirus infizierten Personen ist auf 1.686 gestiegen. Gleichzeitig gibt es einen neuen traurigen Rekord bei den Arbeitslosenzahlen: Diese erreichen den höchsten Wert seit 1945.  Ende März liegt die Zahl der arbeitslosen Personen niederösterreichweit bei 78.440. Das sind 26.376 Menschen ohne Job mehr als zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr.

Dienstag, 31. März: Die Zahl der in Niederösterreich mit dem Coronavirus infizierten Personen ist bis Dienstagfrüh auf 1.579 gestiegen. Betrachtet man Gesamt-Österreich wird erstmals die 10.000er-Marke überschritten. Laut dem Gesundheitsministerium wurden bisher insgesamt 10.019 Menschen positiv auf das Virus getestet.

Montag, 30. März: Die Zahl der Corona-Infizierten hat sich bis Montagfrüh auf 1.399 erhöht. Die Regierung verkündet außerdem weitere Maßnahmen gegen das Coronavirus. Ab Mittwoch soll man Supermärkte nur noch mit Schutzmasken betreten dürfen. Außerdem will sie dafür sorgen, dass gefährdete Personen nicht mehr in die Arbeit müssen.

Sonntag, 29. März: Mittlerweile gibt es 1.299 positiv bestätigte Fälle in Niederösterreich. Nach Angaben des Sanitätsstabes sind 45 Personen im Bundesland wieder genesen. Österreichweit wurden bisher 8.291 Menschen positiv auf Covid-19 getestet.

Die Katholische Kirche verstärkt ihre Hilfe für Betroffene der Coronavirus-Pandemie und stellt zusätzlich 1 Million Euro für den Corona-Nothilfefonds der Caritas zur Verfügung. Das hat die Österreichische Bischofskonferenz jetzt beschlossen. 

In Niederösterreich fordert das Coronavirus zwei weitere Todesopfer: Ein 61-Jähriger und ein 63-Jähriger sterben. In niederösterreichischen Krankenhäusern gibt es damit mittlerweile 21 Covid-19-Tote.

amstag, 28. März: Die Fall-Zahl steigt in Niederösterreich auf 1.163. Gute Nachrichten gibt es für Eltern betreuungspflichtiger Kinder: Bereits 4.000 Pädagogen haben sich für die Betreuung in den Osterferien freiwillig gemeldet.

Freitag, 27. März: Freitag früh zählt man in Niederösterreich noch 992 Fälle. Am späten Vormittag ist die Zahl dann erstmals über 1.000 Fälle gestiegen. Um 15 Uhr liegt sie bei 1.147.

Die ecoplus-Plattform www.ecoplus.at/online-handel  zählt bereits über 900 niederösterreichische Online-Händler und rund 53.000 Zugriffe von Usern.

Seit zwei Wochen ist die Online-Bibliothek des Landes NÖ kostenlos nutzbar. Seit dem haben sich über 5.000 neue Nutzer angemeldet.

Donnerstag, 26. März: In NÖ steigt die Zahl der bestätigten Fälle auf 920. Bisher konnten mehr als 600 Landsleute nach Niederösterreich heimgeholt werden.

Mittwoch, 25. März: Im Bundesland klettert die Gesamtzahl der Fälle auf 754. Mittlerweile müssen 107 Niederösterreicher wegen Covid-19 im Krankenhaus stationär behandelt werden. 

Dienstag, 24. März:  In Niederösterreich steigt die Zahl der Erkrankten auf 610.

Montag, 23. März: Aus Niederösterreich werden am Montag-Früh 512 Infizierte gemeldet. Der Bezirk Horn ist der einzige, aus dem bisher keine Infektionen gemeldet wurden.

Seit heute müssen sich außerdem alle, die aus Inlands-Risiko-Gebieten (darunter Orte in Salzburg, Vorarlberg sowie das gesamte Land Tirol) nach Niederösterreich zurückkehren, in eine zweiwöchige Pflicht-Quarantäne begeben. Die Bezirkshauptmannschaften erlassen entsprechende Verordnungen.

Sonntag, 22. März: Die Zahl der Corona-Infizierten klettert in Niederösterreich auf 446. 

Samstag, 21. März: 392 Niederösterreicher sind positiv auf das Virus getestet.

Freitag, 20. März: In Niederösterreich gibt es inzwischen 355 Corona-Fälle.  Zwei Personen sind hierzulande heute an dem Virus verstorben - eine 96-Jährige im Krankenhaus Melk, ein 81-Jähriger im Universitätsklinikum
St. Pölten. Die Regierung verlängert außerdem die Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus weiter einzudämmen. Die Ausgangsbeschränkungen gelten nun bis inklusive Ostermontag, 13. April. 

Donnerstag, 19. März: Ab heute sind zur Eindämmung des Coronavirus auch Rehakliniken und Kuranstalten geschlossen, ebenso Thermen. Auf Kur oder Reha befindliche Patienten müssen Donnerstagmittag nach Hause. Die Zahl der positiv Getesteten hat sich hierzulande im Vergleich zu gestern um 44 Personen erhöht. Insgesamt sind nun 283 Niederösterreicher mit dem Coronavirus infiziert. 

Menschen, die mit dem Flugzeug nach Österreich einreisen, müssen sich nun außerdem in eine zweiwöchige Quarantäne begeben.

Mittwoch, 18. März: In Niederösterreich gibt es den ersten Todesfall. Ein 76-Jähriger ist im Krankenhaus Melk am Coronavirus verstorben. Außerdem steigen die Zahlen weiter an: Aktuell sind bereits 239 Niederösterreich positiv getestet.

Dienstag, 17. März: Bildungsminister Heinz Faßmann kündigt die Verschiebung der Zentralmatura an. Starten soll sie frühestens am 18. Mai – also zwei Wochen später als geplant. 181 Niederösterreicher sind mit dem Coronavirus infiziert. Der Flughafen Wien-Schwechat steht vor der Schließung des Regulärbetriebs.

Montag, 16. März: Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus treten in Kraft. Auch in Niederösterreich herrscht weitgehend Stillstand. Die Schulen und Kindergärten bleiben den ersten Tag geschlossen, ebenso die Bürgerservicestellen des Landes und der Bezirkshauptmannschaften. Immer mehr Arbeitnehmer steigen auf Homeoffice um. Die Zahl der Fälle steigt gleichzeitig weiter an: Positiv getestet sind hierzulande aktuell 155 Personen.

Sonntag, 15. März: Ein Versammlungsverbot wird angekündigt. Restaurants, Bars und Kaffeehäuser werden geschlossen. In Tirol gilt Ausgangssperre. Zivildiener sollen den Sanitäts- und Pflegebereich verstärken. In Niederösterreich sind mittlerweile 111 Menschen infiziert.

Samstag, 14. März: Die Regierung verkündet ein Vier-Milliarden-Euro-Paket für Betriebe und Jobs. Der Nationalrat beschließt dazu am Wochenende die notwendigen Gesetze.

Freitag, 13. März: Die Bundesregierung präsentiert das dritte Maßnahmen-Paket gegen die Corona-Krise. Dadurch soll das soziale Leben in Österreich in den kommenden Wochen auf das Minimum heruntergefahren werden. Bundeskanzler Sebastian Kurz verkündet, dass Geschäfte geschlossen bleiben sollen. Eine Ausnahme bilden nur Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Drogerien, Banken, Post, Trafiken, Tankstellen und der Tierfutterhandel. Erste Orte, das Paznauntal und St. Anton am Arlberg in Tirol, stehen unter Quarantäne. Eine positive Nachricht kommt gleichzeitig dazu aus dem Bezirk Korneuburg: Zwei Erkrankte sind wieder genesen.

Donnerstag, 12. März: In Niederösterreich werden Besuche in Kliniken, Pflegezentren und Behinderteneinrichtungen verboten. In Kliniken sollen nicht dringende Operationen verschoben werden, um die Ressourcen für mögliche Infizierte zu erhalten. Für Polizisten wird eine Urlaubssperre verhängt.

11. – 12. März: In der Nacht verstirbt der erste Mensch in Österreich an dem neuartigen Virus.

Mittwoch, 11. März: Die Weltgesundheitsorganisation stuft den COVID-19-Ausbruch als Pandemie ein, aufgrund der Geschwindigkeit und des Umfangs der Übertragung.

Dienstag, 10. März: Die Bundesregierung setzt die ersten Maßnahmen: Größere Veranstaltungen werden untersagt. Eine Einreise aus Italien ist nur mehr mit ärztlichem Attest gestattet. Österreicher, die in Italien sind, werden zurückgeholt. Universitäten und Fachhochschulen sollen geschlossen werden. Die Zahl der positiv Getesteten ist in Niederösterreich auf 39 angestiegen.

Samstag, 7. März: Das Virus beginnt sich auszubreiten: Nicht mehr nur der Bezirk Korneuburg, sondern auch andere Bezirke Niederösterreichs sind betroffen.

Donnerstag, 5. März: In Niederösterreich gibt es mittlerweile 12 Fälle.

Dienstag, 3. März: Getestet wird in Niederösterreich nicht mehr nur in Spitälern, sondern auch von mobilen Teams.

Samstag, 29. Februar: In Niederösterreich werden die ersten zwei Fälle positiv getestet: Ein Ehepaar aus dem Bezirk Korneuburg wird positiv auf das Coronavirus getestet.

Freitag, 28. Februar: Mehrere Schüler und Lehrer des Erzbischöflichen Gymnasiums in Hollabrunn werden unter Quarantäne gestellt, weil ein Schüler aus Wien positiv auf das neuartige Virus getestet wurde.

Dienstag, 25. Februar: Die ersten zwei Fälle in Österreich werden bestätigt: Positiv getestet werden zwei 24-jährige, aus der Lombardei stammende Italiener, die in Innsbruck leben.

Sonntag, 23. Februar: Am Brenner wird ein Zug aus Italien angehalten.

Samstag, 15. Februar: In Europa stirbt der erste Mensch an COVID-19.

Freitag, 14. Februar: Die AUA streicht alle China-Flüge.

Dienstag, 11. Februar: Die WHO gibt der Erkrankung den Namen COVID-19.

Donnerstag, 6. Februar: Am Flughafen Schwechat wird Passagiere aus China ab sofort Fieber gemessen.

Sonntag, 2. Februar: Sieben Österreicher kehren aus dem chinesischen Epidemiegebiet Wuhan nachhause zurück. Unter ihnen sind fünf Niederösterreicher. Erkrankt ist, wie sich später herausstellt, niemand.

Samstag, 25. Jänner: Die Krankheit wird in Österreich anzeigepflichtig.

Dienstag, 7. Jänner: Der Erreger wird als eine neue Art aus der bekannten Familie der Coronaviren identifiziert: Auslöser ist das neue Coronavirus SARS-CoV-2.

Dienstag, 31. Dezember: In den Fokus rückt St. Pöltens Partnerstadt Wuhan. Dort gibt es einen Ausbruch von Lungenentzündungen. Die Fälle werden der Weltgesundheitsagentur (WHO) gemeldet.

Anfang Dezember 2019: Zum ersten Mal treten in der chinesischen Stadt Wuhan Fälle einer unbekannten Lungenentzündung auf. Ausgangspunkt soll ein Fischmarkt gewesen sein.