Jäger für Niederwild im Dauereinsatz. Unter der aktuellen Hitzewelle leidet nach Angaben des NÖ Jagdverbandes auch das Niederwild.

Von Redaktion, APA. Erstellt am 26. Juli 2019 (11:38)
By Jaroslav Pap Photography, Shutterstock.com
Symbolbild

Jäger stünden daher derzeit bei Hegemaßnahmen im Dauereinsatz. Der witterungsbedingte Stress für die Tiere werde zusätzlich durch den "Ernteschock" verstärkt.

Das Niederwild würde in den Revieren mit Futterschütten und Wassertränken versorgt, teilte der Jagdverband am Freitag in einer Aussendung mit. "Durch das Abernten der Felder verlieren Rebhuhn, Fasan und Hase plötzlich Äsung, Deckung, Schattenspender und Wasserquellen durch Tautropfen an den Pflanzen."

Die Jungtiere des Niederwilds seien auf Wasserstellen und wasserreiche Nahrung in unmittelbarer Umgebung angewiesen, da sie in den ersten Lebenswochen nur einen eingeschränkten Aktionsradius hätten. Entsprechende Maßnahmen seien somit "überlebensnotwendig", betonte Landesjägermeister Josef Pröll.