Türkei-Urlaub endete für 44-Jährigen mit schweren Verbrennungen. Ein schwerverletzter Niederösterreicher ist mit dem Ambulanzjet aus der Türkei heimgeholt worden, berichtete der ÖAMTC am Mittwoch.

Erstellt am 10. Juli 2013 (15:42)
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Der 44-Jährige hatte am 6. Juli auf einem Campinplatz Verbrennungen zweiten Grades an Armen und Beinen erlitten, als eine Gaskartusche, die er zum Kochen verwenden wollte, plötzlich Feuer fing. Auch das Zelt der Familie brannte ab.

Nachdem der Patient erstversorgt und in einem Krankenhaus in der Türkei weiter behandelt worden war, wurde die Schutzbrief-Nothilfe des ÖAMTC verständigt, die den Krankentransport und auch den Heimflug der geschockten Familie organisierte. Das Auto werde von einem ÖAMTC-Fahrer abgeholt.

Der Aussendung zufolge hatte der Ambulanzjet eine Zwischenlandung in Korfu (Griechenland), um eine schwer erkrankte Urlauberin aus Wien aufzunehmen. Die Kosten für beide Fälle in Höhe von 20.000 Euro trägt der Club, wurde auf die Sinnhaftigkeit eines ÖAMTC-Schutzbriefes verwiesen (www.oeamtc.at/schutzbrief).