Sturm sorgte vielerorts für Stromausfälle . Der Sturm hat in Teilen Niederösterreichs zu Stromausfällen geführt. In der Nacht auf Dienstag waren vorübergehend bis zu 3.000 Kunden betroffen, sagte EVN-Sprecher Stefan Zach.

Von APA Red. Erstellt am 30. Oktober 2018 (10:36)
Einsatzdoku – Lechner

Bäume waren auf Leitungen und Trafostationen gefallen, am Vormittag waren noch knapp 800 Haushalte, vor allem im Alpenvorland und im Mariazellerland, ohne Strom. "Es gibt sehr viele Schadensstellen", so Zach.

In der Nacht auf Dienstag lag der Schwerpunkt im südlichen Niederösterreich, etwa im Raum Neunkirchen, Lilienfeld, Neulengbach und Bruck an der Leitha. Auch in Horn (Waldviertel) kam es zu einem Stromausfall. Die Störungsmonteure der Netz Niederösterreich waren seit Montagabend im Einsatz, konnten aber wegen des schweren Sturms und umgestürzter Bäume zahlreiche Schadensstellen nicht erreichen.

Schwierige Reparaturarbeiten

Am Dienstagvormittag waren noch 25 Trafostationen im Süden des Landes, etwa in der Region um Traisen und Türnitz (Bezirk Lilienfeld), ohne Strom. Zusätzliche Monteure aus den Bezirken Melk und St. Pölten waren bei den Reparaturarbeiten im Einsatz. Aufgrund von Straßensperren wegen umgestürzter oder entwurzelter Bäume konnten die Mitarbeiter der Netz Niederösterreich nur mit Unterstützung der Feuerwehren zu den Schadensstellen vordringen, die zum Teil in waldreichen Gebieten und im Gebirge lagen. Es wurde erwartet, dass die Stromausfälle im Mariazellerland noch bis zum Nachmittag andauern.

Auch zu einigen Straßensperren kam es aufgrund des Sturms. Wegen umgestürzter Bäume nicht befahrbar waren am Dienstagvormittag die B21 zwischen der Straßenkreuzung Kalte Kuchl und dem Ochssattel in beiden Richtungen sowie u.a. die L102 und die L5213 im Raum Türnitz (Bezirk Lilienfeld).