Kriminelle rufen als "Finanzamt" an.

Von Redaktion noen.at. Erstellt am 01. Juni 2017 (16:29)
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Symbolbild

Das Bundesministerium für Finanzen (BMF) warnt vor Telefonanrufen durch Kriminelle, die derzeit im Namen von angeblichen Pfändungsabteilungen der heimischen Finanzämter durchgeführt werden!

Die Kriminellen geben dabei an, dass eine Steuerhinterziehung bzw. eine offene Forderung eines Finanzamts in der Höhe von 500 Euro vorliegen würde und versuchen die Betroffenen zur Bekanntgabe der persönlichen Kontoinformationen zu verleiten.

Das BMF betont, dass die Telefonanrufe nicht vom BMF oder den Finanzämtern getätigt werden und es sich hierbei um einen telefonischen Betrugsversuch und falsche Forderungen handelt. Informationen des BMF erfolgen grundsätzlich in Form von Bescheiden und werden per Post oder in die FinanzOnline-Databox zugestellt. Das BMF fordert Bürgerinnen und Bürger niemals am Telefon oder per E-Mail zur Bekanntgabe von persönlichen Daten wie Passwörtern, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen auf.

Das Ministerium rät daher:

  • Wenn ihr einen derartigen Telefonanruf oder einen Anruf, bei dem ähnliche Behauptungen getätigt werden, erhaltet, handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen telefonischen Betrugsversuch.
  • Folgt auf keinen Fall den Forderungen der Kriminellen!
  • Gebt unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen am Telefon oder per E-Mail bekannt!

Seitens des Bundesministeriums für Finanzen wurden bereits Maßnahmen gegen diesen Betrugsversuch veranlasst.