Die NÖN sucht wieder die Talente. Die Suche nach herausragendsten Künstlern geht in die nächste Runde. Für manche Teilnehmer war Show Sprungbrett.

Von Beate Riedl. Erstellt am 18. Februar 2020 (02:32)
Sigrid Plank aus dem Bezirk Hollabrunn ging im Vorjahr als Siegerin bei der NÖN-Talentesuche hervor. Auch heuer wieder ist Andy Marek im ganzen Land auf der Suche nach den besten Sängern, herausragendsten Akrobaten oder Künstlern. Dem Sieger winken nicht nur 5.000 Euro, sondern vielleicht auch eine Karriere auf den ganz großen Bühnen.
Marschik

Im Fußballstadion von Rapid Wien hat Moderator Andy Marek am Sonntag zum letzen Mal zum Mikrofon gegriffen. Weiterhin in der Hand hat er es aber bei der Suche nach dem größten Talent des Landes, die gemeinsam mit der NÖN mittlerweile in die elfte Runde geht.

„Egal, ob man Sänger, Tänzer, Musiker, Akrobat, Zauberer oder Kabarettist ist, jeder ist willkommen. Man muss nur mindestens zehn Jahre alt sein. Nach oben hin gibt es keine Altersgrenze“, rührt Andy Marek fleißig die Werbetrommel für die Castings, die am Freitag, 27. März, starten.

Gleichzeitig blickt er auf zehn aufregende Jahre zurück, bei denen rund 8.000 Persönlichkeiten am NÖN-Bewerb teilgenommen haben. Einige Sieger der Shows sind immer wieder zu sehen oder zu hören – wie etwa „The Freaks“.Die Akrobatikgruppe aus dem Bezirk Amstetten hat die erste Staffel im Jahr 2010 gewonnen.

Nach ihrem Sieg waren sie auch beim Supertalent in Deutschland dabei. „Mittlerweile treten sie weltweit bei großen Events auf“, weiß Andy Marek. Unter anderem waren „The Freaks“ beim Formel 1 Grand Prix in Bahrain, bei der chinesischen Neujahrsparade oder beim Del Sole Festival in Italien.

Öfter im Radio zu hören sind die Sieger des NÖN-Talente-Wettbewerbs aus 2017. Paul Wohlfahrt und Peter Zierhofer aus Wiener Neustadt nannten sich damals PW&Friends. Heute treten sie als „Paul&Peter“ auf und produzieren eigene Songs, die auch schon bei verschiedensten Radiosendern zu hören sind.

Talente-Show als Karrieresprungbrett

Aber nicht nur manche Sieger von „NÖN sucht das größte Talent“ stehen auf großen Bühnen, auch Kandidaten, die nicht gewonnen haben, sind gefragte Künstler geworden. Marek erinnert sich: „Auch wenn Laura Kamhuber aus Amaliendorf 2010 knapp nicht gewonnen hat, profitierte sie von den ersten Bühnenerfahrungen.“ Die mittlerweile 19-jährige war danach auch beim Kiddy Contest, bei der großen Chance und bei The Voice Kids mit dabei. Heute hat sie sich der Volksmusik verschrieben, bringt CDs heraus und hat Auftritte im Musikantenstadl, bei der großen Silvestershow oder bei der Starnacht in der Wachau.

Auch für Lukas Pratschker und Hund Falco hat seine Karriere beim größten Talent begonnen. 2013 begeisterten die beiden mit ihren Tricks. Daraufhin gewannen sie sogar das Supertalent in Deutschland. Mit dem Preisgeld gründete Pratschker eine Hundeschule. Auch bei „America’s got Talent“ zogen die beiden ins Finale ein.

Auch heuer wieder gibt es die Chance auf 5.000 Euro und gleichzeitig die Möglichkeit, die Auftritte als Sprungbrett für die weitere Karriere zu nutzen.

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