Nacht des Feuers in Stift Göttweig. Insgesamt 1411 Firmlinge aus vielen Wald- und Mostviertler Pfarren nahmen mit rund 260 Begleiterinnen und Begleitern an der „Nacht des Feuers“ teil. Sie ist eine Vorbereitung auf die Firmung.

Von Eva Hinterer. Erstellt am 20. Mai 2019 (13:53)

Die Veranstaltung erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wurde heuer bereits an fünf Standorten angeboten: Am 8. März im Stift Göttweig, am 12. April im Stift Seitenstetten, am 26. April in der Pfarrkirche Langegg bei Schrems, am 3. Mai im Stift Altenburg und am 10. Mai erstmals im Dom zu Sankt Pölten.

Es wurden Feuer entzündet und stimmungsvolle Lichtfeiern mit den Jugendlichen und den vielen Begleitpersonen gefeiert. Die Flamme gilt als Symbol des Heiligen Geistes, um dessen Kraft bei der Firmung besonders gebetet wird. Im abwechslungsreichen, inhaltlich kreativen Angebot stand die Erwählung und Salbung von König David im Mittelpunkt. Viele Begegnungen, liturgische Feiern, Feuerstellen, Spaß und Spiel rundeten das Programm ab.

„In der Taufe ist in euren Herzen eine Flamme entzündet worden. Durch die Firmung habt ihr die Chance, diese Flamme zu einem richtigen Feuer für Jesus Christus zu machen. Habt keine Angst, euer Leben mit Gott zu gestalten, sondern vertraut ihm voll und ganz!“, appellierte Pfarrer Christoph Weiss in Langegg bei Schrems an die Jugendlichen.

Organisiert wurde die „Nacht des Feuers“ von den Jugendhäusern Schacherhof, K-Haus Eggenburg, dem Jugendhaus Stift Göttweig, der diözesanen Jugendpastoral und der Katholischen Jugend der Diözese Sankt Pölten in Kooperation mit den jeweiligen Stiften, Pfarren und Gebetskreisen. Insgesamt empfangen rund um Pfingsten gut 4800 Jugendliche in der Diözese Sankt Pölten das Sakrament der Firmung.