Erstellt am 15. Dezember 2016, 10:54

von APA Red

NÖ Kammer nutzte Aktionstag für "SOS Medizin". Die NÖ Ärztekammer hat den Aktionstag am Mittwoch dafür genützt, auf das Volksbegehren "SOS Medizin" aufmerksam zu machen.

Protest gegen die Gesundheitsreform  |  APA (dpa/Symbolbild)

In St. Pölten, Amstetten, Krems, Stockerau, Mistelbach und Wiener Neustadt sei mit Flugblättern über die nachteiligen Auswirkungen der 15a-Vereinbarungen auf die Gesundheitsversorgung informiert worden, teilte die Interessenvertretung in einer Aussendung mit.

Laut Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer, wurden mehr als tausend Unterstützungserklärungen für das Volksbegehren "SOS Medizin" an interessierte Menschen verteilt. Das Interesse sei "enorm" gewesen. In Niederösterreich waren die Ordinationen am von der Österreichischen Ärztekammer ausgerufenen Aktionstag geöffnet.

Mit dem von der NÖ Ärztekammer initiierten österreichweiten Volksbegehren "SOS Medizin" wird der Erhalt ärztlicher Einzelordinationen und Gruppenpraxen, die Begrenzung der Arbeitszeiten für Spitalsärzte, die Beibehaltung der Kostenrückerstattung von Wahlarzthonoraren sowie die Möglichkeit der direkten Medikamentenabgabe in Einzelfällen gefordert. Unterstützungserklärungen können bis Ende Februar 2017 auf Gemeindeämtern und Magistraten unterzeichnet werden (Informationen auf www.sos-medizin.at).