Clemens Trischler: „Alles für den Ruhm“ . Der Badner Clemens Trischler ist Gerda Rogers Manager und hat auch ein Buch über sie geschrieben. In seinem zweiten Werk gibt er nun Tipps, wie man berühmt werden kann.

Von Teresa Sturm. Erstellt am 21. August 2019 (01:03)
feelimage/ Matern
Clemens Trischler managt Astrologin Gerda Rogers. Ihr Kennenlernen habe ihr Leben verändert.

Einmal Promi sein. Unter den Reichen und Schönen auf Veranstaltungen tanzen und im Mittelpunkt stehen. Viele wünschen sich das, auch wenn sie noch ganz jung sind. Autor Clemens Trischler war einer von ihnen. „Ins Freundschaftsbuch meiner Schwester habe ich mit sieben Jahren auf die Frage ‚Was ich einmal werden möchte‘ geantwortet ‚reich und berühmt‘“, sagt der Badner lachend.

Mittlerweile ist der Unternehmer selbst im Rampenlicht angekommen, gern gesehener Gast auf Events aller Art, hat in TV-Shows Platz genommen und wurde von einem SAT1-Kamerateam für die Sendung „Promis privat“ eine Woche lang begleitet. Um auch anderen mit einem ähnlichen Traum den Sprung in die Promiwelt zu ermöglichen, hat er mit Schauspielerin Maren Gilzer das Buch „Alles für den Ruhm – Wie auch du es schaffen kannst, prominent zu werden“ geschrieben.

Keine gelangweilten Gesichter

„Ein guter Anfang, um aufzufallen, ist es attraktiv, charmant und idealerweise auch noch jung zu sein“, sagt Trischler. Gilzer und Trischler raten dazu, Veranstaltungen zu besuchen und dort Kontakt zum Gastgeber zu suchen und generell zu den Menschen dort. „Man fällt auf, wenn man tanzt und lacht. Nichts ist tödlicher als gelangweilte Gesichter.“

So würde man auch wieder eingeladen werden. Wenn das nicht klappt, könne man versuchen, an VIP-Bändchen zu kommen, um zu diversen Events Zutritt zu bekommen. Nicht nur Tipps und Tricks, wie jemand berühmt werden kann, stehen im Buch. Phänomene wie das des „Influencers“ werden erklärt, wie man mittels Social Media zum Promi werden kann und wie das Business an sich funktioniert.

„Was machen Sie denn hier?“

Neben diesen Tricks hat es Trischler aber vor allem geholfen, dass er Astrologin Gerda Rogers kennengelernt hat. „Die Begegnung mit Gerda hat mein Leben verändert. Das war 2016 in einem Fernsehstudio. Ich hatte einen Auftritt und bin rausgekommen und sie hatte den Auftritt nach mir. Sie sagte zu mir ‚Ja hallo junger, hübscher Mann. Was machen Sie denn hier?‘.“ Sie hätten dann herausgefunden, dass beide aus Baden kommen. Zwei Wochen später haben sie sich zufällig wieder getroffen und „von da an hat der Kontakt begonnen“, sagt Trischler. Mittlerweile sei man freundschaftlich eng verbunden: „Sie ist wie meine Mutter, eine Ratgeberin.“

Die Astrologin war es auch, die ihn zum Schreiben ermutigte. „Ich habe sie damals gefragt, ob es eigentlich ein Buch über ihr Leben gibt. Sie hat ‚Nein‘ gesagt und ich habe geantwortet ‚Dann schreibe ich das Buch‘“, erinnert sich Trischler. „Ich wusste aber gar nicht, dass ich das kann. Sie hat mein Talent entdeckt“, streut Trischler Rogers Rosen. Sie habe damals Gefallen an seinem Schreibstil gefunden und so ist wenig später das Buch „Gerda Rogers – Ein Leben mit den Sternen“ erschienen.

Trischler ist in Baden aufgewachsen und verbringt dort auch jetzt noch sehr viel Zeit, obwohl er in Wien wohnt. Er betreibt eine Agentur mit Sitz in Berlin und Wien. Dort betreuen er und sein Team Künstler wie Julia Cencig, Michael Steinocher und eben auch Gerda Rogers. Bei seinen Freunden und der Familie könne er gut abschalten. Sie sind das Wichtigste in seinem Leben: „Die geben mir die nötige Distanz zur Promiwelt.“

In seinem Freundeskreis sei sein Beruf kein großes Thema: „Die freuen sich über meinen Erfolg, genauso, wie ich mich über ihren Erfolg freue. In der Promiwelt zu arbeiten ist ein Job wie jeder andere.“ Wie wichtig seine Familie für ihn ist, merkt man allein daran, dass er sie regelmäßig erwähnt. Dass er seine Mutter mit nur 21 Jahren verloren hat, war für ihn ein harter Schlag. Dieses Erlebnis habe ihn erwachsen gemacht, sagt er heute.

Drittes Buch geplant

Die Biografie über Rogers ist ein Bestseller geworden, auch mit dem Verkauf seines zweiten Buchs zeigt sich der 27-Jährige zufrieden. Sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen fällt Trischler aber nicht ein: „Man muss sich in der Zukunft immer wieder neu erfinden. Aber momentan habe ich eine große Freude an meinem Autorendasein.“ Zum dritten Buch überlege er sich gerade, was er schreiben möchte.

Dass Trischler seinen Traumjob gefunden hat, ist deutlich, wenn er über sein Leben spricht: „Man lernt so viele interessante Menschen kennen und es ist so vielseitig. Jeder Tag ist spannend … und nie so wie der Tag danach.“ Der Autor ist im Dezember geboren und damit Schütze. „Die haben, laut Gerda Rogers, übrigens ein gutes Jahr“, so Trischler. Aber nicht nur, wer an die Sterne glaubt, wird wohl noch viel von ihm hören.