Volksmusik für unsere Zeit. Die Gruppe ALMA gastiert am 12. März im Plenkersaal und hüllt mit „Frye“ traditionelle Volksmusik in modernes Gewand.

Erstellt am 29. Februar 2020 (03:12)
ALMA verbinden volksmusikalische Bodenständigkeit mit komplexen Arrangements. Am Donnerstag, 12. März, 20 Uhr, machen sie mit ihrem Programm „Frye“ im Plenkersaal halt
Daliah Spiegel

Die Musiker von ALMA haben der traditionellen Volksmusik ein modernes, lässiges Gewand übergeworfen, ohne sie dabei zu verkleiden: Julia Lacherstorfer, Evelyn Mair, Marie-Theres Stickler, Matteo Haitzmann und Marlene Lacherstorfer lösen mit ihrer Musik Emotionen aus, sie möchten damit Menschen dort erreichen, wo deren eigene Wurzeln schlummern.

Seit 2011 verbinden ALMA volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements. Ganz selbstverständlich erklingen bei ihnen Klassik und Volksmusik, Jodler und Walzer, Bourrée und Musette Seite an Seite, werden musikalische Grenzen gesprengt, ohne mit Traditionen zu brechen. 2013 erschien ihr Debütalbum „Nativa“ , ihr zweites Album „Transalpin“ folgte im Mai 2015. Das dritte Album mit dem dadaistischen Titel „Oeo“ wurde 2017 herausgebracht und ist dem Esperanto der alpenländischen Musik – dem Jodeln – gewidmet. Seit Jänner 2019 arbeiten ALMA intensiv an der Veröffentlichung ihres 4. Albums, das im Herbst erscheinen soll und der Musik der Stille gewidmet ist.

Zuvor allerdings, am Donnerstag, 12. März, 20 Uhr, gastieren die Musiker, die aus der Quelle der Tradition schöpfen, um sich immer wieder neu zu erfinden, mit ihrem Programm „Frye“ im Plenkersaal.