Andrea Stoiser ist NÖ-Lokaljournalistin des Jahres. Die Mitarbeiterin der Neulengbacher NÖN wurde für ihre Arbeit in Eichgraben geehrt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 13. Dezember 2019 (15:32)
Andrea Stoiser
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"Ich freue mich irrsinnig über diese Auszeichnung, wenngleich ich ja eigentlich nur meinen Job gemacht habe", sagt Andrea Stoiser angesichts ihrer Auszeichnung vom Branchenmagazin "Der Österreichische Journalist".

Die Eichgrabenerin wurde zur NÖ-Lokaljournalistin des Jahres gekürt. "Sie zeigt mit ihrer Arbeit in ihrer Heimatgemeinde, dass die Qualitätsberichterstattung vor der Haustür das beste Argument für den Fortbestand der Spezies der lokalen Kauf-Wochenzeitung ist", heißt es in der Begründung der Jury.

Die Mitarbeiter der NÖN-Zweigstelle St. Pölten stießen mit Andrea Stoiser auf die Auszeichnung an.
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Zu den ersten Gratulanten zählten die NÖN-Chefredakteure Daniel Lohninger und Walter Fahrnberger sowie NÖN-Herausgeberin Gudula Walterskirchen. „Sich unter dieser großen Konkurrenz durchzusetzen, ist eine großartige Leistung! Für uns alle ist das eine Bestätigung dafür, dass sich hoher Anspruch und Qualität auch im Lokaljournalismus auszahlen und von den Lesern geschätzt werden. Und wir hätten noch etliche andere Redakteurinnen und Redakteure in unserem Team, die preiswürdig wären“, freut sich Walterskirchen. 

"Andrea Stoiser ist eine Lokaljournalistin, die stets kritisch hinterfragend, faktenorientiert und unabhängig, dennoch aber mit unübersehbarer Sympathie für ihre Heimat das Geschehen in ihrer Umgebung für die Leserinnen und Leser der NÖN journalistisch begleitet", würdigen Lohninger und Fahrnberger die Tätigkeit der Eichgrabenerin.

Sie verkörpere damit auch jene journalistischen Werte, für die die NÖN stehe: unabhängig, unparteilich, kritisch, fakten- und lösungsorientiert, aber zugleich auch bodenständig und heimatverbunden.

"Vertrauen zum Lokaljournalisten steht im Vordergrund"

Andrea Stoiser ist schon seit über 20 Jahren bei der NÖN. Gemeldet hat sie sich auf eine Stellenausschreibung. Warum? „Weil ich gerne schreibe“, antwortet die NÖN-Mitarbeiterin, die sich noch gut an die Anfänge ihrer journalistischen Tätigkeit erinnert: „Ich hatte keinen Fotoapparat und musste mir natürlich eine Kamera kaufen. Am Anfang haben wir noch Filmrollen in ein Postkasterl in Neulengbach geworfen, die dann für die Zeitung abgeholt wurden.“

Mittlerweile schickt sie ihre Fotos und Berichte längst mittels Mail an die Redaktion. Ihr erster Termin war übrigens der Riesen-Flohmarkt in Eichgraben. Auch tragische Geschichten, wie der Granaten-Mord auf der Höhenstraße, sind ihr in bleibender Erinnerung. Eines sei ihr besonders wichtig, betont die Lokaljournalistin: "Meiner Ansicht nach sind es gerade die Geschichten und Gschichterln rund um die Menschen, die einen Ort erst so richtig lebenswert machen. Stolz bin ich auch darauf, dass ich in den letzten 20 Jahren in meiner Region ein Netzwerk aufbauen konnte, wo das Vertrauen zum Lokaljournalisten im Vordergrund steht. Das ist für mich ein ganz wichtiger Aspekt."