Ferienprogramm in der Gemeinde. Bei der Betreuung von Kindern im Sommer spielen Betreuer, Zeit und Spielen wichtige Rollen.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 01. Mai 2018 (01:33)
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Symbolbild

Die kreativsten, lustigsten und abwechslungsreichsten Ferienprogramme vom vergangenen Sommer sucht das Land NÖ beim „Wettbewerb Ferienbetreuung“. Dabei steht der nächste Sommer schon bevor.

Im Winter hatten die Gemeinden ihre Angebote geplant und die Eltern für ihre Kinder passende Angebote ausgewählt. In zwei Monaten ist es dann wieder so weit. Dann wird wieder mehr gespielt und entdeckt. In vielen Gemeinden lernen die Kinder Firmen der Region kennen. Ausflüge werden gemacht. Es gibt Camps von Vereinen. Und: Auch die Kinder Business Week gibt es wieder.

Was eine gute Ferienbetreuung eigentlich ausmacht? „Das Wichtigste ist eine zuverlässige Betreuung durch pädagogisch-qualifizierte Betreuer zur vorgegebenen Zeit“, erläutert Claret Eis vom NÖ Familienland.

Pädagogisch-qualifiziert sind etwa Lehrer, Sozialpä-dagogen, Kindergarten- und Hortpädagogen, Freizeitpädagogen … Wichtig: „Es muss einen Plan B geben.“ Wenn etwa eine Betreuerin krank wird, muss wer anderer einspringen können.

Mehr Ausflüge und Zeit zum Spielen

Worauf Ferienprogramme noch achten können? Häufig ist die Kinderbetreuung im Sommer im selben Gebäude wie die unterm Schuljahr. Umso wichtiger ist es, einen Unterschied zum Schulalltag zu machen. Zum Beispiel durch Themenschwerpunkte, mehr Ausflüge (sofern es die Gruppengröße zulässt) und mehr Zeit für freies Spielen.

Was die Zeit betrifft, brauchen Familien unterschiedliche Betreuungszeiten. Für manche ist eine Betreuung bis 14 Uhr ideal, andere benötigen eine ganztägige und bei Camps bleiben Kinder teilweise auch über Nacht.

„Die meisten bieten sechs Wochen an“, so Eis zur Ferienbetreuung in Gemeinden. Häufig die ersten und letzten drei Wochen der Ferien. Wobei viele Kinder nicht die ganzen sechs Wochen auch da sind.