Lenk radelte 5.125 km für Therapiehof Regenbogental

Der Leobersdorfer Gerhard Lenk fährt leidenschaftlich gerne mit dem Fahrrad. Damit nicht nur er etwas davon hat, sammelte er am Weg vom Atlantik bis zum Schwarzen Meer Geld für den guten Zweck. Das wird nun übergeben.

Teresa Sturm Erstellt am 15. November 2018 | 12:40
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2016 ging es für Gerhard Lenk von Danzig bis nach Pula.
Foto: privat

Am 24. Mai startete er. Von La Baule Escouplac am Atlantik Richtung Osten. Gerhard Lenk hatte eine Mission. Dem Radweg „EuroVelo 6“ folgte er und hat so zehn Länder durchfahren und radelte an sechs Flüssen entlang. Das alles machte er, um den Therapiehof Regenbogental finanziell unterstützen zu können.

Jetzt, zurück in seiner Heimat in Leobersdorf, Bezirk Baden, lehnt er sich immer noch nicht zurück. Neben einigen Geldzuweisungen, hat der Pensionist auch viele Gastgeschenke auf seiner Radreise bekommen. Im Zuge einer Charity Veranstaltung am 15. November im Therapiezentrum Regenbogental, wo schwerkranke Kinder Hilfe finden, sollen diese verlost werden. Außerdem gibt der Radfahrer in einer Multimedia Show Einblicke in die Zeit, wo er unterwegs war.

Lenk, der früher in einem Versicherungskonzern tätig war, erzählt enthusiastisch über seine Abenteuerreise. Fast ausschließlich positive Begegnungen mit anderen Abenteurern hatte der 57-Jährige. Zwei junge Frauen, die einen Film drehen und ihn zur Präsentation dazu auch nach Deutschland eingeladen haben, etwa. Oder ein türkisches Ehepaar. „Die haben mir beigebracht, wie man echten türkischen Kaffee macht“, erzählt Lenk begeistert.

Auch die Heimfahrt mit dem Zug gestaltete sich noch einmal abenteuerlich. In den rumänischen Zügen ist es nämlich nicht erlaubt, Fahrräder mitzuführen. Am 26. September diesen Jahres war es dann aber so weit und er erreichte den Bahnhof Leobersdorf, wo er von Mitarbeitern des Therapiehofes feierlich mit Sekt begrüßt worden ist.