Die Coole und der Sanfte. Zwei Wochen vor dem Finale der ORF-Star-Suche "Starmania 21" am 7. Mai sind mit Vanessa Dulhofer und Tobias Hirsch noch zwei Stimmen aus Niederösterreich im Rennen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Von Michaela Fleck, Thomas Lenger, Markus Füxl und Andreas Fussi. Erstellt am 28. April 2021 (05:02)
Mit einem Jury-Ticket weiter: Möllersdorferin Vanessa Dulhofer (links). Mit einem Publikums-Ticket weiter: Tobias Hirsch (rechts).
ORF / Hans Leitner

Für viele gilt sie schon seit ihrem ersten Auftritt (und ihrem ersten „Star-Ticket“) als Geheimfavoritin. Fürs Publikum sah das vergangenen Freitag ein bisschen anders aus. Denn: In der achten Runde des großen ORF-Show-Revivals, „Starmania 21“, hatte Vanessa Dulhofer aus Möllersdorf (Bezirk Baden) im Duell mit einer weiteren Favoritin, Anna Buchegger, weniger Publikumsstimmen für sich verbuchen können.

Die Jury, bestehend aus Ina Regen, Tim Bendzko und Nina Sonnenberg alias Fiva, war aber von der 16-jährigen Schülerin überzeugt und holte sie zurück ins Rennen. Vor allem ihr Solo von Simon-and-Garfunkels „The Sound of Silence“ begeisterte. „Das war atemberaubend schön“, lobte Ina Regen. Auch vom Duett von Anna und Vanessa („If I Ain’t Got You“ von Alicia Keys und Usher) war die Jury höchst angetan. „Für mich der beste Auftritt bisher – sensationell!“, schwärmte Tim Bendzko.

David Mannhart aus Trumau ausgeschieden

Nicht weiter schaffte es hingegen der jüngste Starmaniac, der 15-jährige David Mannhart aus Trumau (Bezirk Baden). Der Schüler des Badener BG/BRG Biondekgasse erzielte im Duell gegen Tobias Hirsch weniger Publikumsstimmen. Und von der Jury gab es diesmal kein Ticket für ihn. „Eigentlich war die Enttäuschung nicht so groß. Ich war sogar irgendwie erleichtert“, meinte David Mannhart nach seinem letzten Auftritt.

„Es war nicht so schlimm, wie ich dachte. Schließlich war es so eine tolle Erfahrung für mich, und ich habe wahnsinnig viel gelernt“, resümierte der Trumauer. „Es ist eben eine Casting-Show, und nun ist die Reise zu Ende“, so David. Ab Ende Juli und im August sind aber Livekonzerte mit allen Starmania-Finalisten in Linz, Innsbruck, Wien, Graz und St. Pölten geplant. Darauf freue er, David, sich „schon richtig. Hoffentlich können die Konzerte stattfinden!“

Tobias Hirsch mit Waldviertler Wurzeln

Für seinen Duett-Partner Tobias Hirsch, der zwar im steirischen Birkfeld lebt, dessen Vater aber aus dem Waldviertler Groß Gerungs stammt und der dort auch in der dritten Finalshow kräftig angefeuert wurde, geht die Reise auf der ORF-Bühne dagegen noch weiter.

Seine Version von Calum Scotts „No matter what“ war dem Publikum ein Ticket in die vierte Finalshow wert. Rudi Hirsch, Vater des 19-jährigen Zivildieners und Gastwirt in Groß Gerungs, noch vor dem jüngsten „Go“: „Ich bin unglaublich stolz auf ihn und freue mich!“ Gesungen hat der „Starmaniac“ auch schon im Waldviertel, „im Schneegestöber, im Gastgarten“. Das nächste Mal singt er – wie auch Vanessa Dulhofer – diesen Freitag, im Hauptabendprogramm von ORF 1.