Gerda Rogers: Turbulenter Start ins neue Jahr.

Von Verena Randolf. Erstellt am 24. Januar 2017 (02:03)
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Österreichs prominenteste Astrologin Gerda Rogers wohnt seit 16 Jahren in Baden – auch wenn sie im Herzen noch immer Römerin ist. In der italienischen Hauptstadt lebte sie einige Jahre.
ö3/Pfeiffer

Gerda Rogers schimpft: „Saukalt draußen!“, sagt sie. Eben ist sie mit Ziehhund „Shirley“, der eigentlich ihrer Freundin Chris Lohner gehört, vom Morgenspaziergang zurückgekommen. „Können Sie sich vorstellen, dass mich kürzlich jemand angezeigt hat, weil ich keine Hundesteuer zahle? Wo das nicht einmal mein Hund ist!?“ Sie ärgert sich und lacht dann wieder. Gram hält sie für Zeitverschwendung. Und er macht Falten.

„Im Alter schaut man so aus, wie man in der Jugend gelebt hat“, sagt Rogers, gerade 75 geworden. Die Astrologin sieht nicht so alt aus, wie sie ist: „Keine Zigaretten, genug Schlaf, gute Ernährung und keine Sonne“, erklärt sie. „Gepflegte Falten“ zu haben, das sei ihr Ziel.

Und wirklich Zeit, um alt zu werden, habe sie ohnehin nicht. Neben dem halbrunden Geburtstag, den die gebürtige Tschechin am 1. Jänner beging, feierte sie zu Jahresbeginn auch das 25-jährige Jubiläum ihrer Ö3-Sendung „Sternstunden“. „Da war schon viel los, ja“, lacht sie, „aber das ist gut, es darf sich ruhig was tun … auch das hält jung.“

Wie das kommende Jahr für die Steinbock-Frau wird? „Grundsätzlich wird 2017 für Steinböcke anstrengend: Wir stehen vor einer großen Wende. Ich habe aber nicht vor, das an mich heranzulassen – das sind die gewissen Vorzüge, die das Alter mit sich bringt.“

Prominente Steinbock-Kollegen, die sich laut Sternendeutung wegen mangelnden Alters wohl auf turbulente Zeiten einstellen müssen: Bundeskanzler Christian Kern, Bundespräsident Alexander Van der Bellen und Finanzminister Hans-Jörg Schelling. „Grundsätzlich sind Steinbock-Geborene sehr nüchtern, realistisch und sparsam. Ein eher bescheidenes Sternzeichen, vorausplanend. Aber eben vor einer Wende stehend.“

Trifft auch auf Niederösterreichs prominentesten Steinbock zu: Landeshauptmann Erwin Pröll. „Auch er geht in einen neuen Lebensabschnitt, und das ist gut so. Es kann sich nur Neues ergeben, wenn man Veränderungen ermöglicht. Wenn die alten Strukturen aufgebrochen werden und frischer Wind zugelassen wird.“

Der neuen Frau an der Spitze des Landes prognostiziert sie Gutes: „Mikl-Leitner hat den Jupiter positiv zur Sonne stehen. Wassermänner sind ihrer Zeit voraus und stehen für Reformen. Dass sie die umsetzen kann, davon bin ich überzeugt.“