„Kirche Bunt“ feiert ein besonderes Jubiläum. Die Kirchenzeitung „Kirche Bunt“ feiert ihr 75-jähriges Bestehen – und musste viele Herausforderungen meistern.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Dezember 2020 (02:53)
Mittlerweile ist die „Kirche Bunt“ auch als E-Paper erhältlich. Neu ist außerdem die Vorlesefunktion.
Eva Seper

Als am 1. Jänner 1946 das „Kirchenblatt für die Diözese St. Pölten“ startete, war es die einzige Kirchenzeitung Österreichs, die ausschließlich in der russischen Besatzungszone redigiert, gedruckt und verbreitet wurde. Das brachte vielfältige Schwierigkeiten mit sich. 75 Jahre sind seither vergangen und für das St. Pöltner Kirchenblatt, das seit 1972 „Kirche bunt“ heißt, galt es, in diesen Jahrzehnten so manche Herausforderung zu meistern.

Damit sah sich besonders der junge Ordinariatssekretär Franz Willinger konfrontiert, der von Bischof Memelauer mit dem Aufbau des Kirchenblattes beauftragt worden war. Franz Willinger war 1958 auch Obmann des Pressvereins geworden und damit Herausgeber der NÖ Nachrichten. Der steigende Erfolg und die technischen Neuerungen machten in den 1970er-Jahren den Bau des Pressehauses notwendig. Dieses entstand in der Gutenbergstraße in St. Pölten und dort fand auch „Kirche bunt“ eine neue Heimat.

Seit April 2016 hat nun Sonja Planitzer die Leitung von „Kirche Bunt“ inne. Seit diesem Jahr ist die Kirchenzeitung auch mit einer Homepage im Internet sowie in den Sozialen Medien vertreten. Seit April 2020 kann „Kirche bunt“ auch als E-Paper abonniert werden und ist – im Verband mit den österreichischen Kirchenzeitungen – als App downloadbar.

Noch im Laufe der nächsten Wochen wird „Kirche bunt“ auch hörbar: Alle Artikel auf der Homepage www.kirchebunt.at können dann in der Vorlesefunktion nachgehört werden.