Demenz-Service NÖ hilft Betroffene und Angehörige. Das Demenz-Service NÖ vernetzt bestehende Angebote und bietet Infos für Betroffene und Angehörige.

Von Christine Haiderer. Erstellt am 10. Oktober 2017 (01:46)
NÖN
Caritas-St. Pölten-Direktor Hannes Ziselsberger, Landesrat Ludwig Schleritzko und Lea Hofer-Wecer, Leiterin der Kompetenzstelle Demenz der Caritas St. Pölten, freuen sich.

22.000 Demenzerkrankte gibt es in NÖ. Bis 2050 wird sich diese Zahl verdoppeln.

„Unser Ziel ist es, Betroffene bestmöglich dabei zu helfen, lange selbstständig und aktiv zu bleiben und Angehörige zu unterstützen, damit sie durch die große Belastung in dieser schweren Lebenszeit nicht selbst erkranken“, so NÖGUS-Vorsitzender Landesrat Ludwig Schleritzko. Dazu wurde beim NÖGUS das Demenz-Service NÖ eingerichtet – mit ersten Angeboten, wie einer kostenlosen Hotline.

Ziel dieser Drehscheibe sei die Vernetzung, die Abstimmung und der Ausbau der Angebote. Ein Thema ist Demenz etwa in den NÖ Kliniken, den NÖ Pflege- und Betreuungszentren, bei Haus- und Fachärzten und Anbietern wie der Caritas. „Die Caritas hat sich vor elf Jahren entschieden, eine Kompetenzstelle einzurichten“, so Direktor Hannes Ziselsberger. Lea Hofer-Wecer, die Leiterin: „Wir wollen Menschen ermutigen, sich frühzeitig Hilfe zu holen“, Verständnis für die Krankheit in der Öffentlichkeit schaffen. Und: „Es ist uns sehr wichtig, den Angehörigen den Rücken zu stärken.“