Trauer um langjährige „Stimme der Kirchen“

Erstellt am 27. Januar 2021 | 05:47
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Erich Leitenberger war von 1999 bis 2000 auch Chefredakteur von „Der Sonntag“.
Foto: Markus A. Langer
Die christlichen Kirchen in Österreich trauern um den katholischen Journalisten Erich Leitenberger.
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Von Jänner 1999 bis September 2000 war Erich Leitenberger Chefredakteur der Wiener Kirchenzeitung, die seit 2004 „Der Sonntag“ heißt. Nun ist er am 18. Jänner 2021 im Alter von 76 Jahren verstorben.

Kardinal Christoph Schönborn hat sich tief betroffen über den Tod Leitenbergers gezeigt. Dieser sei viele Jahre „die Stimme der katholischen Kirche in Österreich“ gewesen. „In Journalistenkreisen genoss er aufgrund seiner unaufgeregten Klarheit, der Zuverlässigkeit seiner Information und seines überragend umfassenden Wissens hohes Ansehen“, erinnert Kardinal Schönborn. Bis zuletzt habe Leitenberger durch sein ökumenisches Engagement unschätzbare Dienste geleistet.

Der katholische Journalist, der jahrelang auch Kathpress-Chefredakteur sowie Pressesprecher der Erzdiözese Wien war, wurde am 7. August 1944 in Wien geboren und war vor seinem Eintritt in den kirchlichen Dienst von 1967 bis 1974 Redakteur bei der Tageszeitung „Die Presse“.

1974 bestellte ihn Kardinal Franz König zum Pressereferenten und Pressesprecher der Erzdiözese Wien. Diese Aufgabe hatte Leitenberger – mit Unterbrechung von 1996 bis 1999 – bis Mai 2011 inne. Von 1981 bis 2009 war er Chefredakteur der Katholischen Presseagentur „Kathpress“.