Bischof Alois Schwarz hofft auf mehr Teilhabe am kirchlichen Geschehen

Bischof Alois Schwarz betont anlässlich des Synodalen Prozesses die Bedeutung aller Getauften für die christliche Gemeinschaft.

Erstellt am 14. Januar 2022 | 05:05
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Bischof Alois Schwarz ruft auch dazu auf, einander zuzuhören.
Foto: Erich Marschik

Mehr Teilhabe aller Gläubigen am kirchlichen Geschehen erhofft sich der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz von der zweiten Phase des von Papst Franziskus gestarteten Synodalen Prozesses der Weltkirche. Alle Getauften seien von hoher Bedeutung für die christliche Gemeinschaft, die nicht darin bestehen könne, dass sich „nur einige wenige abmühen, die anderen sich ganz zurückziehen oder nur konsumieren“, betonte der Bischof in einem „Ermutigungsschreiben“.

„Teilhabe, wie der Papst es meint, bedeutet, über den eigenen pfarrlichen Bereich hinaus zu jenen Menschen zu gehen, die der Kirche aus den unterschiedlichsten Gründen den Rücken zugekehrt haben.“ Nötig seien auch Konzepte, um davon betroffene Menschen „wieder ins Boot“ zu holen. An die Gläubigen appellierte der Bischof, „jenen Menschen intensiv und respektvoll zuzuhören, die ihnen in der Pfarre noch unbekannt sind“ und sich auf „Menschen am Rande der Gesellschaft“ einzulassen – und zwar durch „Zuhören, nicht Bewerten oder Beurteilen“.

Möglichkeiten zur Teilhabe am Synodalen Prozess werde es in den kommenden Monaten mehrere geben. Konkret sind dies unter anderem die Pfarrgemeinderatswahl am 19. und 20. März oder auch präsynodale Versammlungen in den Dekanaten.