Weihe von neuen Priestern

Erstellt am 24. Juni 2022 | 05:36
Lesezeit: 2 Min
440_0008_8394554_noe25kirche_ost_neupriester_gruppe_2022.jpg
Die sechs Neupriester Leandro Josué Venegas Chinchilla, Mark Eylitz, Thorsten Rabel, Pawel Skrzypinski, Alonso Ramírez García und Billy Yap Camba.
Foto: kathbild.at/Rupprecht
Mindestens 22 Neupriester wird es 2022 in ganz Österreich geben, so eine Umfrage.
Werbung

In Österreichs römisch-katholischer Kirche dürfte es im Jahr 2022 mindestens 22 Neupriester geben. Das ergab eine Umfrage in den Diözesen und Ordensgemeinschaften im Vorfeld des Apostelfestes Peter und Paul (29. Juni), um welches traditionell die Weihegottesdienste stattfinden.

Den Auftakt dazu machte am 18. Juni die Priesterweihe im Wiener Stephansdom, bei der Kardinal Christoph Schönborn sechs Männern aus den beiden Wiener Priesterseminaren das Weihesakrament spendete. Bei der Weihe im Stephansdom wurden am 18. Juni drei Priester des diözesanen Priesterseminars und drei des Missionskollegs „Redemptoris Mater“ geweiht: Mark Eylitz (37), Thorsten Rabel (27) und Pawel Skrzypinski (33) sowie Billy Yap Camba (41), Alonso Ramirez Garcia (41) und Leandro Josue Venegas Chinchilla (31).

Anzahl der Neu-Priester im Mittelwert

Die erwartete Zahl, die sich durch kurz angesetzte Priesterweihen in den Orden in der zweiten Jahreshälfte noch erhöhen kann, liegt ungefähr im Mittelwert der letzten zehn Jahre und etwas über dem Wert des Vorjahres (21). Berücksichtigt wurden jene Weihekandidaten, die wesentliche Teile ihrer Priesterausbildung hierzulande absolviert haben und in Zukunft auch in Österreich wirken.

Die Neupriester des Jahrgangs 2022 sind zum Zeitpunkt der Weihe zwischen 27 und 56 Jahre alt, ihr Durchschnittsalter beträgt 35 Jahre. Die meisten bringen bereits Berufserfahrungen aus der Zeit vor dem Theologiestudium oder dem Eintritt ins Priesterseminar mit.

Neun der angehenden Neupriester stammen aus Ordensgemeinschaften und werden auch zumeist in Stifts- oder Klosterkirchen geweiht. Aus den Orden stammen auch die Seminaristen, die im weiteren Jahresverlauf zu Priestern geweiht werden, wie der Heiligenkreuzer Zisterzienser P. Leopold Johann Schwallner (36), der am 10. September um 15 Uhr von Erzbischof Franz Lackner in seiner Stiftskirche die Weihe empfängt.