Pilgern auf der „Romea Strata“ verbindet Kulturen. Rund 1.100 Kilometer auf alten Pilgerwegen gehen Gruppen auf der „Romea Strata“ von Krakau in Polen bis Aquileia in Italien.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Juni 2021 (05:58)
Alt-Bischofsvikar Matthias Roch (2.v.r.) feierte mit der Pilgergruppe einen Gottesdienst in Poysdorf.
Ernst Leitner

Die Wiederentdeckung der „Romea Strata“ ist ein visionäres europäisches Projekt, das Kulturen, Ideen und Menschen unterschiedlicher Regionen zusammenführen soll. Von 13. Mai bis 28. Juni pilgern Gruppen von Krakau in Polen bis Aquileia in Italien. Die Pilger-Promotion-Tour hat zum Ziel, die Kultur- und Pilgerroute „Romea Strata“ in Erinnerung zu rufen, einen historischen Weg, der in der Vergangenheit Pilger und Wanderer von der Ostsee nach Rom führte.

Die Pilgertour ist als Staffel organisiert. Die tschechische Pilgergruppe ging vier Tagesetappen am Jakobsweg Südmähren bis zur Grünen Grenze zu Österreich. Hier übernahm am 21. Mai eine heimische Pilgergruppe den weiteren Verlauf entlang des Jakobsweges Weinviertel: mit Segnung des Pilgerstabes in der Kirche Kleinschweinbarth, Andacht in der Jakobskirche Falkenstein und Eintreffen in Poysdorf. Die weiteren Stationen im Weinviertel waren Asparn/Zaya, Großrußbach und Stockerau. Am 25. Mai erreichten die Pilger Kierling und Klosterneuburg, abends Wien-St. Stephan. Weihbischof Franz Scharl empfing die Gruppe und feierte die Messe.

Ab 26. Mai war die Pilgergruppe auf der Via Sacra und dem Wiener Wallfahrerweg nach Mariazell unterwegs. Am 26. Mai wurde das Stift Heiligenkreuz erreicht, am 27. Mai Kaumberg.