Demenz-Verdacht? Holen Sie sich Hilfe!. Riki Ritter-Börner, Chefredakteurin von Gesund & Leben, über eine Krankheit, die viele Veränderungen mit sich bringt.

Von Riki Ritter-Börner. Erstellt am 23. Mai 2018 (01:14)
Symbolbild
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Wir werden älter, und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken. Etwa 20.000 Menschen in Niederösterreich leiden an Demenz, die Dunkelziffer dürfte höher liegen.

Wer mit einem Erkrankten zusammenlebt, ist extrem gefordert: An Demenz erkrankte Menschen verändern sich in ihrem Verhalten, können ängstlich werden oder aggressiv, oder sie ziehen sich zurück. Alles ist anders. Und Tag für Tag damit zurechtzukommen ist herausfordernd. Schnell sind Angehörige überfordert. Was sollen sie tun, wenn sich die Betroffenen strikt weigern, zum Arzt zu gehen oder einen Test zu machen? Experten berichten, dass Erkrankte mit viel Charme und Witz ihre Defizite so kaschieren können, dass der Hausarzt sie für gesund hält und die Angehörigen nicht ernst nimmt.

Was Betroffene brauchen, ist ein gewohntes Umfeld mit einem geregelten Tagesablauf sowie eine rasche Diagnose und die entsprechende medikamentöse Versorgung. So kann das Fortschreiten der Demenz gebremst werden. Und Angehörige? Sie brauchen im Alltag Unterstützung, und zwar zunehmend mehr.

Als Erstanlaufstelle für alle Fragen rund um das Thema Demenz gibt es die NÖ Demenz-Hotline. Sie sieht sich als Informations-Drehscheibe und vermittelt an Demenz-Experten: Wie weiß ich, ob es Demenz ist? Welche Ärzte können das testen? Wo finde ich Beratung und Hilfe?

Die NÖ Demenz-Hotline 0800/700300 erreichen Sie Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr. www.demenzservicenoe.at

Riki Ritter-Börner
zVg

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