Der gemeinsame Weg der Kliniken lohnt sich. Riki Ritter-Börner, Chefredakteurin von Gesund & Leben, über die NÖ Kliniken.

Von Riki Ritter-Börner. Erstellt am 23. Januar 2018 (00:53)
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Riki Ritter-Börner

Die Widerstände waren groß. Aber eine andere Lösung gab es nicht. Was tun mit den Krankenhäusern der Gemeinden, die nicht mehr zu finanzieren sind? So entstand zwischen 2003 und 2008 etwas Neues: Das Land führte alle Kliniken unter dem Dach der NÖ Landeskliniken-Holding zusammen. Die letzten Krankenhäuser kamen vor zehn Jahren dazu, im Jänner 2008.

Seither ist viel geschehen. Allein in Ausbau, Neubau und Renovierung sind rund zwei Milliarden Euro geflossen, hieß es bei der Eröffnung von Hauses C in St. Pölten. Haus C ist übrigens, wie so viele andere Projekte, in enger Absprache mit den Mitarbeitern geplant worden: Sie konnten einbringen, wie optimale Arbeitsabläufe aussehen.

Die Eröffnung dieses modernsten Krankenhauses Österreichs war auch Gelegenheit, etwas Wichtiges wieder zu hören: Die 27 Klinik-Standorte bleiben. So wurde es 2005 bei der Errichtung der Landeskliniken-Holding versprochen, und Landeshauptfrau Mikl-Leitner erneuerte dieses Versprechen jetzt. Warum? Weil nur so im Flächen-Bundesland die rasche Versorgung aller Menschen möglich ist.

Wir werden älter und die Medizin entwickelt sich weiter. Blieb man früher nach kleinen OPs ein paar Tage im Krankenhaus, geht vieles heute ambulant. Deshalb müssen sich auch die Krankenhäuser laufend anpassen. Da kann es schon sein, dass sich das Leistungsspektrum in den Kliniken verändert. Aber nur so bleiben 27 Standorte auch langfristig finanzierbar.

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