Gesund für uns und für die Umwelt Mehr zum Thema. Riki Ritter-Börner, Chefredakteurin von Gesund & Leben, über gesundes Wohnen.

Von Riki Ritter-Börner. Erstellt am 30. Januar 2018 (00:47)
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Riki Ritter-Börner

Etwa 90 Prozent unserer Zeit verbringen wir in geschlossenen Räumen – jetzt im Winter vielleicht sogar noch mehr. Besonders wichtig ist deshalb die Qualität der Luft, die wir den ganzen Tag über atmen. Schließlich brauchen wir Sauerstoff für unsere Lunge und unser Gehirn. Gute Raumluft ist da von größter Bedeutung.

Natürlich lüften wir, meist wohl eher zu wenig. Stoßlüften statt gekippte Fenster, raten die Experten: Fünf Minuten quer durchziehen lassen. Machen Sie das regelmäßig?

Umso wichtiger: Dass die Dinge, mit denen wir uns umgeben, die Luft nicht mit Schadstoffen belasten. Möbel aus gepressten Holzspänen, überzogen mit einer Kunststofffolie – was für Ausdünstungen kommen da in die Atemluft? Der Duschvorhang riecht stark, wenn Sie ihn aus der Packung holen? Gesund ist das bestimmt nicht. Was dünstet aus der Wandfarbe und der Tapete? Und aus dem Spannteppich?

Wir sind umgeben von verschiedensten industriell gefertigten Materialien, vom Schaumstoff im Sofa und der Matratze bis zum Plastikblumentopf. Es sollte uns interessieren, was in unseren Wohnungen ist und was das mit uns macht. Billig kann gesundheitlich teuer kommen. Umweltfreundlich kostet oft mehr – aber der Vollholzschrank hält dafür auch länger und lässt sich weitergeben. Wer ökologisch nachhaltig und umweltbewusst wohnt, schont Umwelt und Gesundheit. Win-win sozusagen. Es lohnt sich, jede Anschaffung gut zu überdenken.

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