Nach dem eigenen Gusto Kraft tanken. Riki Ritter-Börner, Chefredakteurin von Gesund & Leben, über Energie für den Tag.

Von Riki Ritter-Börner. Erstellt am 06. März 2018 (02:58)
Symbolbild 

Riki Ritter-Börner
zVg

Manche mögen’s heiß und lieber weich und geschmeidig. Andere stehen auf kühl und handfest. Und wieder andere wollen lieber gar kein Frühstück.

Es sind meist nur wenige Minuten, die wir uns dafür gönnen. Frühstück im Bett oder mit der Tageszeitung ist selten geworden in unserer temporeichen Welt.

Was man frühstückt, ist nicht egal. Schokocreme-Semmerln zum Beispiel geben schnell Power, aber bald hat man wieder Hunger. Ein bisschen länger anhalten darf Sättigung schon: Vollkornbrot mit Frischkäse, Obst oder Gemüsesticks gelten als ideal. In den letzten Jahren sind warme Breie populär geworden. Die traditionelle chinesische Medizin schwört sowieso darauf: Wärmendes aus Haferflocken oder Hirse, auch gern mit tierischer oder pflanzlicher Milch, mit Nüssen, Obst, Samen und Trockenfrüchten verfeinert. Ein Energieschub, der vorhält.

Ein neuer Trend ist intermittierendes Fasten: jeden Tag nur in einem Zeitraum von acht Stunden Nahrung aufnehmen und 16 Stunden nur trinken.

Die gute Nachricht: Wer morgens lieber nichts isst, braucht sich dafür heute nicht mehr rechtfertigen. Denn wer diesem Trend folgt, beginnt erst am späten Vormittag oder zu Mittag mit dem Essen.

So bleibt nur eine Regel: Sich ein bisschen Zeit nehmen und gut auf den eigenen Körper hören. Sich bewusst ein paar Minuten hinsetzen und genießen, was man zu sich nimmt, und sei es nur Tee, macht den Start in den Tag zu einem guten.

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