Wann ist man eigentlich gesund?. Riki Ritter-Börner, Chefredakteurin von Gesund & Leben, über Gesundheit.

Von Riki Ritter-Börner. Erstellt am 16. Januar 2018 (01:04)
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Riki Ritter-Börner

Gesundheit – das wünschen wir uns und anderen Menschen – aber was heißt das?

„Ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“, definiert die Weltgesundheitsorganisation WHO. Ein hoher Anspruch.

Warum wird man krank? Vieles wissen wir. Dass das Entstehen von Krebs zum Beispiel oft nur ein blöder Zufall ist, Schicksal. Vieles wissen wir aber auch nicht. Warum wurde der kettenrauchende ehemalige deutsche Bundeskanzler Helmut Schmidt trotzdem 97 und manch deutlich jüngere Nichtraucherin stirbt an Lungenkrebs?

Gerade hat Kanadas größtes Universitätsklinikum für psychische Gesundheit und Suchterkrankungen eine anonyme Spende von 100 Millionen Dollar bekommen: Die Forschungseinrichtung soll dringend weiterforschen, was psychische Erkrankungen auslöst und wie man vorbeugen kann. Denn je nach Definition sind ein bis zwei von zehn Menschen psychisch krank.

Viele kleine Bausteine zum Thema Gesundheit werden laufend entdeckt, fast täglich gibt es spannende Erkenntnisse, etwa aus der Hirn- oder der Mikrobiomforschung. Doch viel an Wissen fehlt uns noch.

Was wir selbst tun können? Schauen Sie auf sich. Wie es uns der Arzt und Krebsforscher Heinz Ludwig in seinem neuen Buch „Richtig leben – länger leben“ rät: Lieben, lachen und nie mit dem Lernen aufhören, das ist neben ausreichender Bewegung und vernünftiger Ernährung die beste Gesundheitsvorsorge.

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