Gemeinde-Öffentlichkeitsarbeit wurde ausgezeichnet. „Alles Leben ist Kommunikation“. Wie gut dieser Leitspruch in die Kommunale Kommunikation niederösterreichischer Gemeinden einfließt, wurde durch die Kultur.Region.Niederösterreich bewertet und ausgezeichnet. Jetzt wurden die Sieger des heuer erstmals initiierten Wettbewerbs „KOMM:KOMM“ durch Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner geehrt.

Von Sophie Seeböck. Erstellt am 09. Oktober 2019 (14:31)

270 Einreichungen aus 143 Gemeinden wurden durch eine Fachjury bestehend aus renommierten Vertretern der niederösterreichischen Medienwelt unter die Lupe genommen. Gesuchte wurden die besten Umsetzungen kommunaler Kommunikation in den Kategorien Gemeindezeitung, Homepages, Social-Media- Auftritte, Newsletter und Sonderwerbeformen. Für die interessantesten Konzepte im Bereich Kultur und Bildung wurde ein Sonderpreis vergeben. Layout, Übersichtlichkeit, Qualität der Information und Umfang waren Hauptkriterien der Bewertung durch die Jury.

„Spannender hätte es fast nicht sein können. Die Qualität war enorm hoch und in manchen Kategorien gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen“, zeigte sich Kultur.Region.Niederösterreich-Holdinggeschäftsführer Martin Lammerhuber begeistert. „Wir sind stolz, dass eine hochkarätige Fachjury die Einreichungen in stundenlanger Arbeit genau gesichtet und eine sorgsame Auswahl getroffen hat“.

„Für eine erfolgreiche Gemeindearbeit ist der direkte Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern eine wichtige Voraussetzung“, stellte Johanna Mikl-Leitner bei der Siegerehrung fest. „Die vielen Projekte, Vorhaben und Veranstaltungen in den Gemeinden erfordern eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung stets auf dem Laufenden zu halten.“ Die vielen Einreichungen würden, so die Landeshauptfrau, zeigen, dass Öffentlichkeitsarbeit ein wichtiger Bestandteil der Gemeindeaufgaben sei.

Melker Löwenpost ist beste Gemeindezeitung

 

Neue Kommunikationskanäle wie Facebook, Newsletter und Webseiten sind aus dem heutigen kommunalen Kommunikationsangebot nicht mehr weg zu denken. Dennoch zählt die Gemeindezeitung noch immer zu den wichtigsten Kommunikationsmittel und stellte „die Champions League“ der Kategorien, wie Moderator Andy Marek passenden feststellte, dar. Der erste Platz für die beste Gemeindezeitung ging an die Melker „Löwenpost“. Generell zeigte sich die Fachjury beeindruckt von der hohe Qualität und den beachtlichen journalistischen Ansprüche, welche die Zeitungen erfüllten. Auf dem zweiten Platz folgte der Löwenpost die Gemeinde Scheibbs. Rang drei Stelle belegten Klosterneuburg und Waidhofen an der Thaya ex aequo.

In der Kategorie Homepage konnte Waidhofen an der Ybbs überzeugen und holte sich den ersten Platz belohnt. Danach belegten Tulln und Wiener Neustadt den zweiten und dritten Rang. Den besten „Social Media“-Auftritt pflegt Tulln an der Donau und belegte vor Waidhofen an der Ybbs auf dem zweiten Rang die Platzierung. An dritter Stelle folgte Krems an der Donau. Den informativsten Newslettter versendet Korneuburg, gefolgt von Poydorf und Tulln. In der Kategorie „Sonderwerbeformen“ belegte Leobersdorf den ersten Platz, Hagenbrunn auf dem zweiten und Bisamberg ex aeqou mit Sollenau folgten auf Rang drei. Mit dem „Sonderpreis Kultur und Bildung“ wurden Kirchstetten, St. Leonhard am Hornerwald und Strasshof an der Nordbahn ausgezeichnet.