Preisverleihung: Der Umwelt zuliebe. Das Land vergab gemeinsam mit der Erzdiözese Wien und der Diözese St. Pölten Umweltpreise an Öko-Pfarren.

Erstellt am 27. November 2018 (00:54)
Vertreter der Gewinnerpfarren der Erzdiözese Wien, Strasshof undGroßebersdorf, bei der Preisverleihung.
Markus Göstl

Ob viele kleine Dinge für die Umwelt oder ein nachhaltiger Pfarrheim-Umbau – die diözesanen Gewinnerpfarren des heurigen Umweltpreises haben sich auf unterschiedliche Weise eingesetzt.

Weihbischof Stephan Turnovszky und NÖ-Landeshauptfrau-Stellvertreter und Umwelt-Landesrat Stephan Pernkopf haben am 16. November im Bildungshaus Schloss Großrußbach den „Diözesanen Umweltpreis 2018“ verliehen. Der unter anderem vom Umweltbüro der Erzdiözese Wien getragene und mit je 1.000 Euro dotierte Preis ging heuer auch an zwei Pfarren aus der Erzdiözese Wien: Strasshof und Großebersdorf.

Pfarre hat an "Auto-Fasten" teilgenommen

Die Pfarre Strasshof wurde ausgezeichnet, weil sie viele kleine und nachahmenswerte Dinge für die Umwelt tut. Vom Pfarrfest und die Pfarrkaffees, wo nur Mehrweggeschirr und Fair-Trade oder regionale Produkte verwendet werden bis hin zum Thema Verkehr, wo die Pfarre beim „Auto-Fasten“ mitmacht, Radausflüge für Familien organisiert und der Pfarrer auf ein Auto verzichtet, ist hier alles dabei. Hinsichtlich der Müllvermeidung werden zudem Wachsreste, Brillen, Stoffreste und Briefmarken gesammelt.

Die Pfarre Großebersdorf hat den Pfarrheim-Umbau genützt, um viele Schritte im Sinne der Nachhaltigkeit zu setzen. So gibt es nun LED-Beleuchtung, eine gut ausgestattete funktionale Küche, damit Gläser, Teller und Besteck selbstverständlich sind und kein Plastikgeschirr verwendet wird, geordnete Mülltrennung, umweltschonende Reinigungsmittel und Fair-Trade Kaffee. Darüber hinaus hat die Pfarre an „Auto-Fasten“ teilgenommen und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde eine Elektrotankstelle errichtet. Sie ist zudem Pilotpfarre des Projektes „Pfarrgemeinde FairWandeln“.