Asthma-Risiko reduzieren. Allergien und Asthma nehmen zu. Auch Rauchen, vor allem rund um die Geburt, ist problematisch.

Erstellt am 01. Mai 2018 (01:33)
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Immer mehr Menschen, vor allem auch immer mehr Kinder, leiden an Asthma, informiert die Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) anlässlich des Welt-Asthma-Tages am 1. Mai..

Schweres Asthma ist mittlerweile in den meisten Fällen deutlich besser behandelbar als früher. Viele Asthma-Patienten werden aber noch nicht optimal behandelt. Weil es manchmal von anderen Krankheiten schwer abzugrenzen ist oder bei Beschwerden oft nicht ein Lungenfacharzt aufgesucht wird.

Zu wenig Schmutzkontakt fördert Allergien

Einen Einfluss auf die Entstehung von Asthma können verschiedene Faktoren haben. „An erster Stelle, um das Entstehen von Asthma zu vermeiden, steht die Vermeidung der Passivrauchbelastung des Kindes im Mutterleib sowie des Babys nach der Geburt“, so Peter Schenk, Vorstand der Abteilung für Pulmologie am Landesklinikum Hochegg und Präsident der ÖGP.

Der bedeutendste Risikofaktor für Asthma bronchiale sind Allergien. Hierbei können sowohl Pollen, etwa Gräser- oder Birkenpollen, als auch Tiere und Hausstaubmilben allergisches Asthma auslösen. Dann kann man prüfen, ob man Allergene vermeiden kann. Wobei: Keinen Sinn macht die Vermeidung von Allergenen bzw. Schmutz bei Kindern, die keine Allergie haben. Zu wenig Schmutzkontakt fördert Allergien. Ideal wären regelmäßige Urlaube auf einem Bauernhof. Kühe produzieren einen Schutzfaktor gegen allergische Reaktion. „Daher“, so Schenk, „ist jeder Aufenthalt in einem Kuhstall – schon in der Schwangerschaft und dann mit kleinen Kindern aktive Gesundheitsvorsorge.“